Die International GT Open startet an der Algarve in die Saison

Posted by: admin  /  Category: Porsche, Porsche Motorsport

Starkes Engagement europäischer Porsche-Kundenteams

Stuttgart. Im Autodromo do Algarve in Portimao/Portugal starten Porsche-Kundenteams aus fünf europäischen Ländern vom 27. bis 29. April in die Saison der International GT Open. Die Teams aus Deutschland, Frankreich und Spanien setzen in der Kategorie Super GT auf den neuen Porsche 911 GT3 RSR, das Topmodell des Porsche-Kundensports. Das italienische und das österreichische Kundenteam vertrauen in der GTS-Klasse auf den Porsche 911 GT3 R. Der Kalender der attraktiven Rennserie umfasst acht Veranstaltungen auf selektiven Rennstrecken. Eine davon ist der Nürburgring.

In der 2006 erstmals ausgetragenen International GT Open gibt es pro Wochenende zwei Rennen mit identischer Punktevergabe – das erste am Samstag über 70 Minuten, das zweite am Sonntag über 50 Minuten. Zwei Fahrer wechseln sich im Auto ab. Zu den Erfolgsfaktoren der International GT Open zählen das stabile technische Reglement und die Beschränkung der Kosten, etwa durch Einheitsreifen. Die stärkere Klasse Super GT basiert auf dem FIA-GT2-Reglement, die GTS-Kategorie auf dem FIA-GT3-Regelwerk. Für mehr Spannung an der Spitze sorgt ein Handikap-System. Die besten drei Fahrer der jeweiligen Rennen erhalten für den folgenden Lauf 15, zehn bzw. fünf Strafsekunden.

„Wir freuen uns, dass so viele Porsche-Kundenteams die International GT Open als Betätigungsfeld gewählt haben“, sagt Uwe Brettel, Leiter Vertrieb Porsche Motorsport. „Hier wird klassischer Kundensport von langjährigen Porsche-Teams betrieben. Dass viele junge, talentierte Fahrer den 911 GT3 RSR und diese Rennserie nutzen, um ihr Können unter Beweis zu stellen und ihre Rennkarriere voranzutreiben, begrüßen wir sehr. Genau für solche jungen Fahrer ist die International GT Open eine tolle Bühne. Die Serie hat sich seit 2006 kontinuierlich weiterentwickelt. Dass ihr Konzept aufgeht, sehen wir schon allein an dem großen Starterfeld.“

Das französische Team IMSA Performance Matmut möchte in der International GT Open an seine Erfolge aus dem Jahr 2010 anknüpfen, als die französische Equipe nach zahlreichen Siegen den Titel nur knapp verpasste. Porsche unterstützt das Engagement des Traditionspartners aus Rouen im Norden Frankreichs mit dem Einsatz von Werksfahrer Patrick Pilet, der sich das Cockpit des neuen 911 GT3 RSR mit seinem französischen Landsmann und Teamchef Raymond Narac teilt. „Der Wettbewerb in der GT Open wird unglaublich stark und hart“, sagt er. „Man muss sich total reinhängen, um dort erfolgreich zu sein. Ich fahre seit 2009 für IMSA und freue mich auf die neue Aufgabe. Wir haben ein gutes Gesamtpaket und sollten um Siege und um die Meisterschaft kämpfen können.“ Raymond Narac, der in der GT-Szene als einer der besten Privatiers gilt, holte mit dem Elfer im vergangenen Jahr den Fahrer- und Teamtitel in der GTE-Am-Klasse der Le Mans Series.

Erfahrung in der International GT Open bringt auch das in Madrid ansässige Drivex-Team mit, das im vergangenen Jahr die Teamwertung der spanischen GT-Meisterschaft gewonnen hat. Das Cockpit des neuen 911 GT3 RSR teilen sich Drivex-Eigner Miguel Angel de Castro (Spanien) und Gentleman-Fahrer Miguel Pais do Amaral (Portugal). Beide feierten bereits zahlreiche Erfolge im GT-Sport. So gewann De Castro als 24-Jähriger im Jahr 1994 den spanischen Porsche Carrera Cup, Amaral holte 2009 den LMP2-Fahrertitel in der Le Mans Series.

Das deutsche Team Manthey-Racing betritt in der International GT Open dagegen Neuland. Die Crew um Olaf Manthey hat sich vor allem mit fünf Gesamtsiegen bei den 24 Stunden vom Nürburgring einen Namen gemacht. Auch Manthey setzt auf ein vielversprechendes Duo im Cockpit des neuen 911 GT3 RSR. Der Eifelaner verpflichtete Nick Tandy, den Meister des Carrera Cup Deutschland. Unterstützt wird der Brite von Porsche-Werksfahrer Marco Holzer (Lochau). Für beide ist die Teilnahme in dieser Rennserie eine Premiere. „Ich freue mich wahnsinnig, in der GT Open fürs Manthey-Team zu fahren“, sagt Holzer. „Ich glaube, Nick Tandy und ich sind eine starke Fahrerpaarung. Schön ist es auch, dass wir auf lauter tollen Rennstrecken fahren und dass es zwei Rennen am Wochenende gibt. Das wird echt spannend. Unser Ziel ist es, so viele Punkte wie möglich zu sammeln, keine Fehler zu machen und die Meisterschaft zu gewinnen.“

Das italienische Team Autorlando Sport geht in der GTS-Klasse der Serie an den Start und setzt dort einen Porsche 911 GT3 R ein. Die Italiener bringen die meiste Erfahrung in der International GT Open mit. 2007 feierte Autorlando Sport den Gewinn der Gesamtwertung für Fahrer und Team, mit Porsche-Werksfahrer Richard Lietz (Österreich) und dem Schweizer Joel Camathias. Von 2008 bis 2011 holten die Italiener den Vizetitel in der GTS-Kategorie. Das Cockpit des 911 GT3 R teilen sich 2012 Archie Hamilton (Großbritannien) und Marco Mapelli (Italien). In der GTS-Klasse setzt das Deboeuf Race Team aus Österreich einen 911 GT3 R mit dem Deutschen Marcus Seefried und Thomas Gruber (Österreich) am Steuer ein.

Als Topmodell der Kundensportfahrzeuge von Porsche Motorsport ist der 911 GT3 RSR mit umfangreichen Modifikationen in die Rennsaison 2012 gegangen. Besonders auffallend ist die Verbreiterung der Karosserie um 48 Millimeter. Das aerodynamische Konzept wird durch eine neue Führung der Ansaugluft ergänzt. Der besonders effiziente Sechszylinder-Boxermotor leistet in der Version für die International GT Open deutlich über 500 PS. Auch der Porsche 911 GT3 R wurde fürs Modelljahr verbessert. Die Motorleistung stieg um 20 auf nun 500 PS. Die Basis für den 911 GT3 R bildet der Markenpokal-Renner Porsche 911 GT3 Cup. Dank eines um 0,2 Liter vergrößerten Hubraums leistet der 911 GT3 R jedoch 50 PS mehr als das Cup-Fahrzeug.

Die International GT Open bietet auf ihrer Website unter www.gtopen.net sowohl Live-Timing als auch Live-Streaming an. Auch die jeweiligen Zeitpläne, Punktestände und weitere Informationen sind dort zu finden.

International GT Open – Termine 2012

27./29.04. Algarve, Portugal
25./27.05. Nürburgring
22./24.06. Spa-Francorchamps, Belgien
13./15.07. Brands Hatch, Großbritannien
20./22.07. Paul Ricard, Frankreich
07./09.09. Budapest, Ungarn
28./30.09. Monza, Italien
02./04.11. Barcelona, Spanien

Hinweis: Bildmaterial zur International GT Open steht akkreditierten Journalisten auf der Porsche-Pressedatenbank unter der Internet-Adresse https://presse.porsche.de zur Verfügung. Hier können Sie auch den Porsche Motorsport SMS-Info-Service aktivieren, der Sie mit den wichtigsten News und Infos aktuell von den Rennstrecken in aller Welt versorgt.

 

Textquelle: Porsche AG

Porsche-Motorsport aus aller Welt

Posted by: admin  /  Category: Porsche, Porsche Motorsport

Stuttgart. Der Motorsport Newsletter informiert regelmäßig über den Porsche-Motorsport weltweit. Ausführlichere Informationen und zusätzliches Bildmaterial stehen akkreditierten Journalisten auf der Presse-Datenbank zur Verfügung.

12 Stunden von Sebring: erfolgreicher Start für den Porsche 911 GT3 RSR
Das traditionsreiche Rennen auf dem Flugplatzkurs von Sebring (17.3.) markierte den Start der neuen Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) und der American Le Mans Series. In der WEC fuhren die Werkspiloten Marc Lieb, Richard Lietz und Patrick Pilet den vom Team Felbermayr-Proton eingesetzten, neuen Porsche 911 GT3 RSR, auf den zweiten Platz der Klasse GTE Pro. In der Amateurkategorie GTE AM erwischten Christian Ried, Gianluca Roda und Paolo Ruberti mit dem Sieg im Vorjahres-911 GT3 RSR einen optimalen Saisonstart. Pech für Porsche-Fahrer dagegen in der ALMS: Der 911 GT3 RSR von Flying Lizard Motorsports mit Jörg Bergmeister, Patrick Long und Marco Holzer wurde in der Einführungsrunde von einem Ferrari gerammt. Bergmeister und seine Kollegen schafften noch Platz zehn. Wolf Henzler, Bryan Sellers und Martin Ragginger wurden im Falken Tire-Porsche nach Motortausch Neunte.

Ehrung: Hans Herrmann in die Sebring Hall of Fame aufgenommen
Mit der Aufnahme in die Hall of Fame ehren die Organisatoren der 12 Stunden von Sebring außerordentliche Rennfahrer für ihre Leistungen. Im Vorfeld des diesjährigen Rennens konnte Hans Herrmann diese seltene Auszeichnung entgegennehmen. Der ehemalige Porsche-Werksrennfahrer, Jahrgang 1928, gewann unter anderem zweimal den Klassiker in Sebring, verhalf Porsche 1969 und 1970 zur Marken-Weltmeisterschaft und holte für Porsche 1970 gemeinsam mit Richard Attwood den ersten Gesamtsieg in Le Mans.

Ruhepause: Werksfahrer Timo Bernhard auf dem Weg der Besserung
Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard muss mehrere Wochen aussetzen. Bei Testfahrten mit einem Audi in Sebring (USA) rutschte er ohne eigenes Verschulden bei hohem Tempo von der Strecke und schlug rückwärts in die Streckenbegrenzung ein. Im Krankenhaus wurde eine Verletzung an der Halswirbelsäule festgestellt. Eine Operation ist nicht notwendig. Bernhard muss jedoch noch einige Zeit in den USA bleiben und zur Stabilisierung eine Halskrause tragen. „Ich werde mich schonen, um möglichst schnell wieder fit zu werden“, sagt der Porsche-Werksfahrer. „Meine Frau Katharina ist zu mir nach Florida gereist und unterstützt mich bei den notwendigen Nachuntersuchungen. Sobald die Ärzte mir erlauben zu fliegen, kehren wir nach Deutschland zurück.“

Carrera Cup Asia: Zehnte Saison mit größtem Starterfeld der Geschichte
Mit 27 Teilnehmern verzeichnet der Carrera Cup Asia in seiner zehnten Saison das größte Starterfeld der Geschichte. In Shanghai und Singapur startet der Carrera Cup Asia im Rahmen der Formel 1.

Carrera Cup Australia: Meister Craig Baird in Melbourne unschlagbar
Drei Starts, drei Siege und die Tabellenführung. Nach einem makellosen Wochenende im Rahmen des Formel 1-Grand Prix in Melbourne (16./18.3.) übernahm Craig Baird die Tabellenführung von Alex Davison, der dem ersten Rennwochenende in Adelaide (3./4.3.) mit zwei Siegen seinen Stempel aufgedrückt hatte. Ex Formel 1-Fahrer Heinz-Harald Frentzen beeindruckte bei seinem Gaststart in Melbourne mit zwei vierten Plätzen. Der Deutsche saß erstmals in einem Porsche 911 GT3 Cup. Nächster Lauf: Perth, 4. bis 6. Mai.

Carrera Cup Deutschland: Zusätzliches Rennen am Samstag
Der Carrera Cup Deutschland startet durch: Zusätzlich zum 80-Kilometer-Rennen am Sonntag starten die Teilnehmer 2012 bereits am Samstag zu einem 60-Kilometer-Sprint. Neu sind auch die B-Wertung für Amateure sowie eine Rookie-Wertung für Neueinsteiger bis zum 25. Lebensjahr. Das Preisgeld steigt um 100.000 Euro auf mehr als eine halbe Million Euro. Neun Rennwochenenden mit einem Lauf auf der Nürburgring-Nordschleife als Höhepunkt stehen im Kalender. Saisonstart: 28. April, Hockenheimring.

Carrera Cup Japan: Neuer Nachwuchsfahrer – Saisonhöhepunkt mit Formel 1
Auch 2012 erhält ein Nachwuchstalent die Chance zum Karrierestart im Carrera Cup Japan. Der 18-jährige Ryo Hirakawa startet mit Unterstützung von Porsche Japan in einem 911 GT3 Cup des Garmin Teams. Hirakawa kommt aus dem Formelsport und bestreitet seine erste GT-Saison. Er trifft auf starke Gegner, unter anderem die GT-Asse Igor Sushko und Shinichi Yamaji aus der japanischen Super-GT. Erstmals engagieren sich zwei Porsche Zentren, wobei Excellence Motorsports den 100. nach Japan importierten 911 GT3 Cup einsetzt. Erstes von elf Rennen: 1.4. in Okayama. Saisonhöhepunkt: Das Rennen im Rahmen des Japan GP in Suzuka, 5./7.10.

Renn-Steno: Rekordstarterfeld in der GT3 Cup Challenge USA und GT3 Cup Challenge Brasil mit 39 bzw. 37 Porsche 911 GT3 Cup. +++ Bereits nach dem zehnten von zwölf Rennen der GT3 Cup Challenge Middle East 2011/12 steht Abdulaziz Al Faisal aus Saudi-Arabien als Meister fest. +++ Manthey Racing setzt in der International GT Open auf Porsche-Werksfahrer Marco Holzer, der einen neuen 911 GT3 RSR in dem europaweit ausgetragenen Championat fahren wird. Sein Teamkollege ist der Brite Nick Tandy. Zu ihren Gegnern gehört Werksfahrer-Kollege Patrick Pilet, der zusammen mit Raymond Narac auf einem 911 GT3 RSR des Teams IMSA Performance Matmut startet.

Porsche mit sieben Werksfahrern beim Jubiläumsklassiker in Florida

Posted by: admin  /  Category: Porsche, Porsche Motorsport

 

Stuttgart. Eines der berühmtesten Langstreckenrennen der Welt wird 60: Der Zwölf-Stunden-Klassiker auf dem Sebring International Raceway ist das älteste und härteste Sportwagenrennen in den USA. Bei der Jubiläumsveranstaltung am 17. März auf dem legendären Flugplatzkurs im Herzen Floridas startet nicht nur die American Le Mans Series in die Saison. Die Fans erleben gleichzeitig die mit Spannung erwartete Premiere der neuen Langstreckenweltmeisterschaft World Endurance Championship sowie den ersten Renneinsatz des in vielen Bereichen verbesserten Porsche 911 GT3 RSR. Als erfolgreichster Hersteller in der Geschichte des Rennens ist Porsche in Sebring mit sieben Werksfahrern stark vertreten.

Das Rennen

Am 15. März 1952 wurde das Zwölf-Stunden-Rennen erstmals ausgetragen. In der Siegerliste haben sich Rennfahrergrößen wie Juan Manuel Fangio, Phil Hill, Dan Gurney, Jacky Ickx und Mario Andretti verewigt. Auch Hollywood-Stars erfüllten sich in Sebring ihren Rennfahrertraum: Steve McQueen zum Beispiel belegte 1970 mit einem Porsche 908 den zweiten Platz.

Die Strecke

Der 5,954 Kilometer lange Sebring International Raceway mit seinen 17 Kurven wurde auf einem ehemaligen Militärflugplatz gebaut und ist berüchtigt wegen seiner vielen Bodenwellen. Dazu kommen die meist sehr hohen Temperaturen. Die Belastungen für Fahrzeuge und Fahrer machen das Rennen zu einem echten Härtetest für die 24 Stunden von Le Mans.

Die Porsche-Fahrer

Mit dem vom Team Felbermayr-Proton eingesetzten neuen Porsche 911 GT3 RSR starten die Porsche-Werksfahrer Marc Lieb (Ludwigsburg), Richard Lietz (Österreich) und Patrick Pilet (Frankreich) in Sebring in die neue World Endurance Championship. In der American Le Mans Series gehen die Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister (Langenfeld), Patrick Long (USA) und Marco Holzer (Lochau) mit Flying Lizard Motorsports auf Titeljagd. Für das Team Falken Tire ist Porsche-Werksfahrer Wolf Henzler (Nürtingen) zusammen mit Bryan Sellers (USA) und Martin Ragginger (Österreich) am Start. Der starken Konkurrenz von BMW, Corvette, Ferrari, Jaguar und Lamborghini in der GT-Klasse stellen sich auch Sascha Maassen (Aachen), Bryce Miller (USA) und Rob Bell (Großbritannien) für Miller Racing sowie die Amerikaner Darren Law, Seth Neiman und Andy Lally im zweiten Porsche 911 GT3 RSR von Flying Lizard Motorsports.

Stimmen vor dem Rennen

Hartmut Kristen, Porsche Motorsportchef: „Das Rennen auf der anspruchsvollen Strecke ist gleich in mehrfacher Hinsicht eine wichtige Standortbestimmung – als Premiere der neuen FIA World Endurance Championship, als Saisonauftakt der American Le Mans Series und als Feuertaufe für den neuen 911 GT3 RSR, mit dem wir unseren Kundenteams ein ausgereiftes Hochleistungsrennfahrzeug zur Verfügung stellen. Das Aufeinandertreffen der Teams aus den USA und Europa sorgt für zusätzliche Spannung.“
Marc Lieb: „Sebring ist das härteste Rennen des Jahres, härter als die 24 Stunden von Le Mans. Das liegt an der Strecke mit ihren vielen Bodenwellen. Für uns geht es vor allem darum, gut in die World Endurance Championship zu starten. Ich freue mich unheimlich auf diese neue Herausforderung.“
Richard Lietz: „Dass Sebring das Auftaktrennen der World Endurance Championship ist, macht es für uns zu einer ganz besonderen Herausforderung. Wir wollen natürlich mit möglichst vielen Punkten in die Saison starten. In Sebring darfst du aber nicht den kleinsten Fehler machen, sonst hast du keine Chance.“
Patrick Pilet: „Ich freue mich auf die Rückkehr nach Sebring. Das ist ein fantastisches Rennen. Ich werde mein Bestes geben, um Marc und Richard zu einem möglichst erfolgreichen Saisonstart in der World Endurance Championship zu verhelfen.“
Jörg Bergmeister: „Sebring ist ein sehr spezielles Rennen auf einer sehr speziellen Strecke. Mit unserem stark verbesserten RSR haben wir auf jeden Fall einen großen Schritt nach vorne gemacht. Allerdings haben beim Testen nicht alle unsere Konkurrenten die Karten auf den Tisch gelegt. Ich denke, dass wir erst im Rennen sehen werden, wo wir stehen.“
Patrick Long: „Wer im Kampf um die Meisterschaft ein Wort mitreden will, muss in Sebring weit vorne sein. Es ist das Rennen, bei dem die meisten Extrapunkte zu holen sind. Für uns ist es bereits die vierte Saison mit dem Team von Flying Lizard Motorsports. Das ist sicherlich ein Vorteil.“
Marco Holzer: „Sebring ist ein langes und hartes Rennen, das einem als Fahrer alles abverlangt. Eine Herausforderung, die sehr viel Spaß macht. Ich freue mich vor allem darauf, diesen Klassiker zusammen mit Jörg und Patrick im weiterentwickelten RSR fahren zu dürfen.“
Wolf Henzler: „Im ersten Rennen der Saison werden die Karten neu gemischt. Unser neues Auto ist definitiv eine Verbesserung. Wir haben bereits in Sebring getestet, werden aber noch etwas Zeit brauchen, um den passenden Reifen und die entsprechende Fahrwerkabstimmung zu finden. Wir sind aber auf einem guten Weg.“

Der Porsche 911 GT3 RSR

Als Topmodell der Kundensportfahrzeuge von Porsche Motorsport geht der Porsche 911 GT3 RSR mit umfangreichen Modifikationen in die Rennsaison 2012. Besonders auffallend ist die Verbreiterung der Karosserie um 48 Millimeter. Das aerodynamische Konzept wird durch eine neue Führung der Ansaugluft ergänzt. Der besonders effiziente Sechszylinder-Boxermotor leistet, bedingt durch einen vom Reglement vorgeschriebenen Luftmengenbegrenzer, 460 PS (338 KW) und treibt die 310 Millimeter breiten Hinterräder an. Der Durchmesser der Vorderräder wächst auf 680 Millimeter.

Die Porsche-Erfolge

Mit 18 Gesamt- und 64 Klassensiegen ist Porsche der erfolgreichste Hersteller in der Geschichte der 12 Stunden von Sebring. Den ersten Gesamtsieg holten 1960 Hans Herrmann und Olivier Gendebien mit dem Porsche RS 60. In Anerkennung seiner Erfolge und seiner Verdienste um das Rennen wird Hans Herrmann in diesem Jahr in die Sebring Hall of Fame aufgenommen. In einer einzigartigen Erfolgsserie von 1976 bis 1988 feierte Porsche 13 Gesamtsiege hintereinander, mit Fahrern wie Hurley Haywood, Al Holbert, Brian Redman, Bob Wollek, A.J. Foyt, Bobby Rahal und Hans-Joachim Stuck. Der letzte Porsche-Gesamterfolg ging 2008 auf das Konto von Timo Bernhard, Romain Dumas und Emmanuel Collard im von Penske Racing eingesetzten RS Spyder. In diesem Jahr sicherten Jörg Bergmeister, Wolf Henzler und Marc Lieb Porsche mit dem 911 GT3 RSR von Flying Lizard Motorsports auch den Sieg in der Klasse GT2.

Die Zeiten

Das Zwölf-Stunden-Rennen in Sebring startet am Samstag, 17. März, um 10.30 Uhr Ortszeit (16.30 Uhr MEZ) und wird auf www.alms.com live im Internet übertragen. Das GT-Qualifying ist am Freitag ab 21.20 Uhr MEZ unter www.porsche.com/alms-live zu sehen.

Die World Endurance Championship

In der neuen World Endurance Championship sind Sportprototypen und GT-Fahrzeuge am Start. Sie sind in vier Klassen eingeteilt, die gemeinsam starten, aber getrennt gewertet werden:
Klasse LMGTE Pro: In dieser Klasse starten leicht modifizierte Seriensportwagen mit 440 bis 500 PS und einem Mindestgewicht von 1.245 Kilogramm (z.B. Porsche 911 GT3 RSR).
Klasse LMGTE Am: Wie LMGTE Pro, allerdings darf pro Fahrzeug nur ein per Reglement definierter Profirennfahrer eingesetzt werden.
Klasse LMP1: Sportprototypen mit bis zu 550 PS und einem Mindestgewicht von 900 Kilogramm.
Klasse LMP2: Sportprototypen mit rund 440 PS und 900 Kilogramm Mindestgewicht.

Die Rennen 2012

Diese acht Rennen auf drei Kontinenten stehen in der Saison 2012 im Kalender der World Endurance Championship:

17.03. Sebring/USA
05.05. Spa-Francorchamps/Belgien
16./17.06. 24 Stunden Le Mans/Frankreich
26.08. Silverstone/Großbritannien
15.09. Interlagos/Brasilien
29.09. Sakhir/Bahrain
14.10. Fuji/Japan
27.10. Shanghai/China

Die American Le Mans Series

Bei der 1999 ins Leben gerufenen American Le Mans Series (ALMS) gehen Sportprototypen und GT-Fahrzeuge an den Start. Beim Saisonauftakt in Sebring sind sie in fünf Klassen eingeteilt, die gemeinsam starten, aber getrennt gewertet werden:
Klasse GT: Die beliebteste Klasse der Fahrzeughersteller ist traditionell am stärksten besetzt. Leicht modifizierte Seriensportwagen mit 440 bis 500 PS und einem Mindestgewicht von 1.245 Kilogramm (z.B. Porsche 911 GT3 RSR).
Klasse GTC: In dieser Klasse sind Markenpokalfahrzeuge wie der Porsche 911 GT3 Cup startberechtigt.
Klasse LMP1: Sportprototypen mit bis zu 550 PS und einem Mindestgewicht von 900 Kilogramm.
Klasse LMP2: Sportprototypen mit rund 440 PS und 900 Kilogramm Mindestgewicht.
Klasse LMPC: Prototypen-Markenpokal für den ORECA FLM 09.

Die Rennen 2012

Diese zehn Rennen in den USA und Kanada stehen in der Saison 2012 im Kalender der American Le Mans Series:

17.03. Sebring/Florida
14.04. Long Beach/Kalifornien
12.05. Laguna Seca/Kalifornien
07.07. Lime Rock/Connecticut
21.07. Mosport/Kanada
05.08. Mid-Ohio/Ohio
18.08. Road America/Wisconsin
01.09. Baltimore/Maryland
15.09. Alton/Virginia
21.10. Road Atlanta/Georgia

 

Textquelle: Porsche AG