911 (991) GT3 – Weltpremiere auf dem Internationalen Auto-Salon in Genf

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Porsche feiert das 50. Jubiläum des 911 mit dem neuen GT3

Stuttgart. Das sportlichste 911-Modell feiert seine Weltpremiere auf dem Auto-Salon in Genf: der neue Porsche 911 GT3. Im Jubiläumsjahr des Elfers schlägt Porsche jetzt ein neues Kapitel für rundstreckentaugliche Hochleistungssportwagen auf. Die fünfte Generation des 911 GT3 übernimmt als vollständige Neuentwicklung die Pole Position unter den reinrassigen Porsche-Seriensportwagen mit Saugmotor. Boxertriebwerk und Getriebe, Karosserie und Fahrwerk sind komplett neu und führen das Konzept des 911 GT3 mit einem eindrucksvollen Performance-Sprung weiter. Leistung: 475 PS. Leistungsgewicht: 3,0 kg/PS. Beschleunigung von null bis 100 km/h: in 3,5 Sekunden. Höchstgeschwindigkeit: 315 km/h. Rundenzeit Nürburgring-Nordschleife: unter 7:30 Minuten. Dazu kommt als Technik-Highlight die erste aktive Hinterachslenkung in einem Serien-Porsche. Und auch die optionalen Voll-LED-Scheinwerfer. Im neuen 911 GT3 bleiben alle erfolgreichen Eigenschaften des rennsporttauglichen Sportwagens erhalten, mit noch mehr Dynamik, weiter kultivierter Alltagstauglichkeit – und hochemotionalem Fahrspaß.

Der Antriebsstrang des neuen 911 GT3 besteht aus einem 3,8-Liter-Boxermotor, der 475 PS (350 kW) bei 8.250/min entwickelt, einem Porsche-Doppel-kupplungsgetriebe (PDK) und dem traktionsstarken Hinterradantrieb. Der Sechszylindermotor basiert auf dem Aggregat des 911 Carrera S, hat mit diesem allerdings nur wenige Gleichteile. Alle übrigen Komponenten, insbesondere Kurbel- und Ventiltrieb sind speziell für den GT3 angepasst oder entwickelt. So setzt Porsche Titanpleuel und geschmiedete Kolben ein. Die grundlegenden Modifikationen schufen die Voraussetzung für einen extremen Hochdrehzahlmotor, der bis zu 9.000/min erreicht. Auch das Porsche-Doppelkupplungsgetriebe ist eine spezielle Entwicklung, dessen Eigenschaften sich direkt an einem sequenziellen Schaltgetriebe aus dem Rennsport orientieren und dem Fahrer dadurch weitere Vorteile für Performance und Dynamik bieten.

Porsche setzt erstmals die aktive Hinterachslenkung ein, um eine nochmals bessere Präzision und Querdynamik zu erzielen. Abhängig von der Geschwindigkeit lenkt sie gegen- oder gleichsinnig zu den Vorderrädern ein und verbessert so Agilität oder Stabilität. Weitere neue Fahrdynamik-Bausteine sind die elektronisch geregelte, vollvariable Hinterachs-Quersperre und die dynamischen Motorlager. Das neu entwickelte Vollaluminium-Fahrwerk ist wie bisher in Höhe, Spur und Sturz einstellbar. Den Fahrbahnkontakt stellen neue 20 Zoll große geschmiedete Leichtmetallräder mit Zentralverschluss her.

Der 911 GT3 basiert auf der leichten und gleichzeitig verschwindungssteifen Karosserie der aktuellen 911 Carrera-Generation in Stahl-Aluminium-Hybridbauweise, verfügt jedoch über ein jeweils eigenständiges Bug- und Heckteil. Zudem ist der 911 GT3 im Bereich der Hinterachse um 44 Millimeter breiter als ein 911 Carrera S. Eindeutiges Erkennungsmerkmal ist erneut der große, feststehende Heckflügel. Er hat entscheidenden Anteil an der vorbildlichen Aerodynamik des neuen 911 GT3, die niedrigen Luftwiderstand mit weiter erhöhten Abtriebswerten verbindet.

Im Ergebnis setzt der neue 911 GT3 mit seinen Fahrleistungen neue Bestwerte. Bei voller Beschleunigung aus dem Stand passiert er nach 3,5 Sekunden die 100 km/h-Marke und erreicht in weniger als zwölf Sekunden Tempo 200. Die Endgeschwindigkeit liegt bei 315 km/h im siebten und damit höchsten Gang des völlig neu adaptierten PDK-Getriebes. Noch mehr Aussagekraft hat die Rundenzeit auf der Nürburgring-Nordschleife, die der neue 911 GT3 in unter 7:30 Minuten zurücklegt.

Der neue Porsche 911 GT3 kommt im August 2013 auf den Markt und kostet in Deutschland 137.303 Euro einschließlich Mehrwertsteuer und länderspezifischer Ausstattung.

 

Front Porsche 991 911 GT 3

Front Porsche 991 911 GT 3

 

Seite 911 991 GT3 Porsche

Seite Porsche 991 911 GT3

 

Front2 Porsche 991 911 GT3

Front2 Porsche 991 911 GT3

Textquelle: Porsche AG

Sportliche Premieren im Jubiläumsjahr des 911

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Stuttgart. Die Porsche AG ist nicht nur besonders erfolgreich in das neue Jahr gestartet. Porsche feiert 2013 auch das Jubiläum seiner Ikone: Seit 50 Jahren ist der Porsche 911 gleichermaßen auf der Rennstrecke wie auch im Alltag zuhause. Seine Gene finden sich in jedem anderen Porsche-Modell wieder. Mit über 820.000 gebauten Fahrzeugen ist der 911 der erfolgreichste Sportwagen der Welt. Neben dem Jubiläum bietet der internationale Auto-Salon in Genf auch die Bühne für zwei besonders sportliche Premieren auf dem Porsche-Stand in Halle 1. Die Pressekonferenz auf dem Porsche-Stand findet am 5. März um 10.45 Uhr MEZ statt.

Das Prädikat Weltpremiere gebührt dabei dem ersten Auftritt einer extrem spannenden Elfer-Variante, die nicht nur mit neuen Technik-Highlights aufwartet. Fahrdynamik und Fahrspaß bewegen sich auf einem noch höheren Niveau als bisher. Seine Publikumspremiere erlebt der Porsche 911 GT3 Cup. Der 460 PS starke Markenpokal-Renner ist die Neuauflage des mit insgesamt 2.400 Exemplaren meistverkauften und erfolgreichsten Rennwagens der Welt. Der neue 911 GT3 Cup wird 2013 zunächst im internationalen Porsche Supercup eingesetzt.

Textquelle: Porsche AG

Die International GT Open startet an der Algarve in die Saison

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Starkes Engagement europäischer Porsche-Kundenteams

Stuttgart. Im Autodromo do Algarve in Portimao/Portugal starten Porsche-Kundenteams aus fünf europäischen Ländern vom 27. bis 29. April in die Saison der International GT Open. Die Teams aus Deutschland, Frankreich und Spanien setzen in der Kategorie Super GT auf den neuen Porsche 911 GT3 RSR, das Topmodell des Porsche-Kundensports. Das italienische und das österreichische Kundenteam vertrauen in der GTS-Klasse auf den Porsche 911 GT3 R. Der Kalender der attraktiven Rennserie umfasst acht Veranstaltungen auf selektiven Rennstrecken. Eine davon ist der Nürburgring.

In der 2006 erstmals ausgetragenen International GT Open gibt es pro Wochenende zwei Rennen mit identischer Punktevergabe – das erste am Samstag über 70 Minuten, das zweite am Sonntag über 50 Minuten. Zwei Fahrer wechseln sich im Auto ab. Zu den Erfolgsfaktoren der International GT Open zählen das stabile technische Reglement und die Beschränkung der Kosten, etwa durch Einheitsreifen. Die stärkere Klasse Super GT basiert auf dem FIA-GT2-Reglement, die GTS-Kategorie auf dem FIA-GT3-Regelwerk. Für mehr Spannung an der Spitze sorgt ein Handikap-System. Die besten drei Fahrer der jeweiligen Rennen erhalten für den folgenden Lauf 15, zehn bzw. fünf Strafsekunden.

„Wir freuen uns, dass so viele Porsche-Kundenteams die International GT Open als Betätigungsfeld gewählt haben“, sagt Uwe Brettel, Leiter Vertrieb Porsche Motorsport. „Hier wird klassischer Kundensport von langjährigen Porsche-Teams betrieben. Dass viele junge, talentierte Fahrer den 911 GT3 RSR und diese Rennserie nutzen, um ihr Können unter Beweis zu stellen und ihre Rennkarriere voranzutreiben, begrüßen wir sehr. Genau für solche jungen Fahrer ist die International GT Open eine tolle Bühne. Die Serie hat sich seit 2006 kontinuierlich weiterentwickelt. Dass ihr Konzept aufgeht, sehen wir schon allein an dem großen Starterfeld.“

Das französische Team IMSA Performance Matmut möchte in der International GT Open an seine Erfolge aus dem Jahr 2010 anknüpfen, als die französische Equipe nach zahlreichen Siegen den Titel nur knapp verpasste. Porsche unterstützt das Engagement des Traditionspartners aus Rouen im Norden Frankreichs mit dem Einsatz von Werksfahrer Patrick Pilet, der sich das Cockpit des neuen 911 GT3 RSR mit seinem französischen Landsmann und Teamchef Raymond Narac teilt. „Der Wettbewerb in der GT Open wird unglaublich stark und hart“, sagt er. „Man muss sich total reinhängen, um dort erfolgreich zu sein. Ich fahre seit 2009 für IMSA und freue mich auf die neue Aufgabe. Wir haben ein gutes Gesamtpaket und sollten um Siege und um die Meisterschaft kämpfen können.“ Raymond Narac, der in der GT-Szene als einer der besten Privatiers gilt, holte mit dem Elfer im vergangenen Jahr den Fahrer- und Teamtitel in der GTE-Am-Klasse der Le Mans Series.

Erfahrung in der International GT Open bringt auch das in Madrid ansässige Drivex-Team mit, das im vergangenen Jahr die Teamwertung der spanischen GT-Meisterschaft gewonnen hat. Das Cockpit des neuen 911 GT3 RSR teilen sich Drivex-Eigner Miguel Angel de Castro (Spanien) und Gentleman-Fahrer Miguel Pais do Amaral (Portugal). Beide feierten bereits zahlreiche Erfolge im GT-Sport. So gewann De Castro als 24-Jähriger im Jahr 1994 den spanischen Porsche Carrera Cup, Amaral holte 2009 den LMP2-Fahrertitel in der Le Mans Series.

Das deutsche Team Manthey-Racing betritt in der International GT Open dagegen Neuland. Die Crew um Olaf Manthey hat sich vor allem mit fünf Gesamtsiegen bei den 24 Stunden vom Nürburgring einen Namen gemacht. Auch Manthey setzt auf ein vielversprechendes Duo im Cockpit des neuen 911 GT3 RSR. Der Eifelaner verpflichtete Nick Tandy, den Meister des Carrera Cup Deutschland. Unterstützt wird der Brite von Porsche-Werksfahrer Marco Holzer (Lochau). Für beide ist die Teilnahme in dieser Rennserie eine Premiere. „Ich freue mich wahnsinnig, in der GT Open fürs Manthey-Team zu fahren“, sagt Holzer. „Ich glaube, Nick Tandy und ich sind eine starke Fahrerpaarung. Schön ist es auch, dass wir auf lauter tollen Rennstrecken fahren und dass es zwei Rennen am Wochenende gibt. Das wird echt spannend. Unser Ziel ist es, so viele Punkte wie möglich zu sammeln, keine Fehler zu machen und die Meisterschaft zu gewinnen.“

Das italienische Team Autorlando Sport geht in der GTS-Klasse der Serie an den Start und setzt dort einen Porsche 911 GT3 R ein. Die Italiener bringen die meiste Erfahrung in der International GT Open mit. 2007 feierte Autorlando Sport den Gewinn der Gesamtwertung für Fahrer und Team, mit Porsche-Werksfahrer Richard Lietz (Österreich) und dem Schweizer Joel Camathias. Von 2008 bis 2011 holten die Italiener den Vizetitel in der GTS-Kategorie. Das Cockpit des 911 GT3 R teilen sich 2012 Archie Hamilton (Großbritannien) und Marco Mapelli (Italien). In der GTS-Klasse setzt das Deboeuf Race Team aus Österreich einen 911 GT3 R mit dem Deutschen Marcus Seefried und Thomas Gruber (Österreich) am Steuer ein.

Als Topmodell der Kundensportfahrzeuge von Porsche Motorsport ist der 911 GT3 RSR mit umfangreichen Modifikationen in die Rennsaison 2012 gegangen. Besonders auffallend ist die Verbreiterung der Karosserie um 48 Millimeter. Das aerodynamische Konzept wird durch eine neue Führung der Ansaugluft ergänzt. Der besonders effiziente Sechszylinder-Boxermotor leistet in der Version für die International GT Open deutlich über 500 PS. Auch der Porsche 911 GT3 R wurde fürs Modelljahr verbessert. Die Motorleistung stieg um 20 auf nun 500 PS. Die Basis für den 911 GT3 R bildet der Markenpokal-Renner Porsche 911 GT3 Cup. Dank eines um 0,2 Liter vergrößerten Hubraums leistet der 911 GT3 R jedoch 50 PS mehr als das Cup-Fahrzeug.

Die International GT Open bietet auf ihrer Website unter www.gtopen.net sowohl Live-Timing als auch Live-Streaming an. Auch die jeweiligen Zeitpläne, Punktestände und weitere Informationen sind dort zu finden.

International GT Open – Termine 2012

27./29.04. Algarve, Portugal
25./27.05. Nürburgring
22./24.06. Spa-Francorchamps, Belgien
13./15.07. Brands Hatch, Großbritannien
20./22.07. Paul Ricard, Frankreich
07./09.09. Budapest, Ungarn
28./30.09. Monza, Italien
02./04.11. Barcelona, Spanien

Hinweis: Bildmaterial zur International GT Open steht akkreditierten Journalisten auf der Porsche-Pressedatenbank unter der Internet-Adresse https://presse.porsche.de zur Verfügung. Hier können Sie auch den Porsche Motorsport SMS-Info-Service aktivieren, der Sie mit den wichtigsten News und Infos aktuell von den Rennstrecken in aller Welt versorgt.

 

Textquelle: Porsche AG

Porsche Mobil 1 Supercup, 1.Lauf beim Formel-1-Rennen in Bahrain

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Titelverteidiger René Rast siegt souverän beim Saisonauftakt

Stuttgart. Ein perfekter Start war für René Rast (Frankfurt) vom Team Lechner Racing der Grundstein für einen ungefährdeten Sieg beim Saisonauftakt des Porsche Mobil 1 Supercup in Bahrain. Noch vor der ersten Kurve schob sich der Trainingszweite in seinem 450 PS starken Porsche 911 GT3 Cup, der auf dem straßenzugelassenen Leichtbau-Sportwagen 911 GT3 RS basiert, an Pole-Sitter Norbert Siedler (VELTINS Lechner Racing) vorbei und hatte im Ziel 2,496 Sekunden Vorsprung. Zweiter wurde der Brite Sean Edwards (Konrad Motorsport), der in Runde zwei Siedler überholte. Letztlich musste sich der Österreicher mit Rang drei begnügen. Auch die schnellste Rennrunde ging an René Rast, den Meister der Jahre 2010 und 2011.

Einen hervorragenden Einstand in den schnellsten internationalen Markenpokal der Welt feierte mit Rang vier der ehemalige Formel-1-Testfahrer Michael Ammermüller vom Team VELTINS Lechner Racing. Nach Platz sieben im Zeittraining, erwischte er einen blendenden Start, fuhr ein überlegtes Rennen und passierte in der sechsten Runde auch noch Routinier Christian Engelhart (Konrad Motorsport), der Fünfter wurde.

Die meisten Positionen machte jedoch Sebastiaan Bleekemolen (Team Bleekemolen) gut. Er überholte von Position zwölf gestartet einen Kontrahenten nach dem anderen und wurde als Sechster abgewinkt. Nicki Thiim (Hermes Attempto Racing), Kuba Giermaziak (VERVA Racing Team), Kévin Estre (Hermes Attempto Racing) sowie Patryk Szczerbinski (VERVA Racing Team) komplettierten die besten Zehn. Robert Lukas (FÖRCH Racing), der mit Platz vier seine bislang beste Startposition im Porsche Mobil 1 Supercup inne hatte, fiel im Laufe des Renngeschehens nach einer Berührung auf Platz 13 zurück.

Für die Startaufstellung des Sonntagsrennens ist die jeweils zweitschnellste Rundenzeit maßgeblich. Die erste Startreihe teilen sich Norbert Siedler und René Rast. Von den Plätzen drei und vier starten Christian Engelhart und Robert Lukas. Sean Edwards und Kuba Giermaziak gehen von den Positionen fünf und sechs in den zweiten Saisonlauf.

Das Rennen am Sonntag wird von den TV-Sendern Eurosport und Sky live um 11.00 Uhr (Sky und Eurosport 2) übertragen. Eurosport strahlt am Sonntag um Mitternacht zusätzlich eine Zusammenfassung in seiner Sendung „Motorsport Weekend Magazin“ aus.

René Rast (Sieger): „Nachdem ich Norbert Siedler noch vor der ersten Kurve überholt habe und seinen Konterversuch abgewehrt hatte, war es eigentlich ein ruhiges Rennen. Ich habe auf meine Reifen geachtet und meinen Vorsprung verwaltet. So kann es morgen gerne weitergehen.“

Sean Edwards (Zweiter): „Ich hatte eine gutes Rennen, habe viele Punkte geholt. Am Start hatte ich zu viel Wheelspin. Deshalb ist Christian Engelhart an mir vorbeigezogen. Später konnte ich Christian aber wieder überholen. René war heute einfach zu schnell, deswegen habe ich gar nicht erst versucht, noch zu stark Druck zu machen. Ich wollte kein unnötiges Risiko einzugehen und habe mich mit Platz zwei begnügt.“

Norbert Siedler (Dritter): „Mein Start war nicht optimal. René Rast und ich haben uns leicht berührt. Um die verlorene Position wieder gutzumachen, habe ich die ersten vier Runden zu stark gepusht. Deswegen haben meine Reifen abgebaut und ich musste auch noch Sean Edwards passieren lassen. Morgen starte ich wieder von der Pole-Position, habe also eine zweite Chance, den Sieg zu holen.“

Michael Ammermüller (Vierter): „Am Start bin ich nicht sonderlich gut weggekommen und habe zwei Positionen verloren. Diese habe ich aber in der ersten Runde gleich wieder zurückerobert. Ich war anfangs etwas vorsichtig, habe dann aber gemerkt, dass mein Auto auch auf die Distanz sehr gut ist und habe noch zwei Kontrahenten überholt. Ich bin zufrieden mit meinem Rennen.“

Rennergebnis
1. René Rast (D), Lechner Racing, 21:01,673 Minuten
2. Sean Edwards (GB), Konrad Motorsport, +2,496 Sekunden
3. Norbert Siedler (A), VELTINS Lechner Racing, +4,332
4. Michael Ammermüller (D), VELTINS Lechner Racing, +9,045
5. Christian Engelhart (D), Konrad Motorsport, +11,319
6. Sebastiaan Bleekemolen (NL), Team Bleekemolen, +14,016
7. Nicki Thiim (DK), Hermes Attempto Racing, +19,669
8. Kuba Giermaziak (PL), VERVA Racing, +22,370
9. Kévin Estre (F), Hermes Attempto Racing, +23,001
10. Patryk Szczerbinski (PL), VERVA Racing, +24,234

Punktestand nach 1 von 10 Läufen
Fahrer
1. René Rast (D), Lechner Racing, 20 Punkte
2. Norbert Siedler (A), VELTINS Lechner Racing, 18*
3. Sean Edwards (GB), Konrad Motorsport, 18
4. Michael Ammermüller (D), VELTINS Lechner Racing, 14
5. Christian Engelhart (D), Konrad Motorsport, 12

* 2 Extrapunkte für die Pole-Position im 1. Lauf

Teams
1. Konrad Motorsport, 30 Punkte
2. VELTINS Lechner Racing, 30
3. Lechner Racing, 23

Rookiewertung
1. Michael Ammermüller (D), VELTINS Lechner Racing, 14 Punkte
2. Nicki Thiim (DK), Hermes Attempto Racing, 9
3. Patryk Szczerbinski (PL), VERVA Racing, 6

Porsche-Motorsport aus aller Welt

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Stuttgart. Der Motorsport Newsletter informiert regelmäßig über den Porsche-Motorsport weltweit. Ausführlichere Informationen und zusätzliches Bildmaterial stehen akkreditierten Journalisten auf der Presse-Datenbank zur Verfügung.

12 Stunden von Sebring: erfolgreicher Start für den Porsche 911 GT3 RSR
Das traditionsreiche Rennen auf dem Flugplatzkurs von Sebring (17.3.) markierte den Start der neuen Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) und der American Le Mans Series. In der WEC fuhren die Werkspiloten Marc Lieb, Richard Lietz und Patrick Pilet den vom Team Felbermayr-Proton eingesetzten, neuen Porsche 911 GT3 RSR, auf den zweiten Platz der Klasse GTE Pro. In der Amateurkategorie GTE AM erwischten Christian Ried, Gianluca Roda und Paolo Ruberti mit dem Sieg im Vorjahres-911 GT3 RSR einen optimalen Saisonstart. Pech für Porsche-Fahrer dagegen in der ALMS: Der 911 GT3 RSR von Flying Lizard Motorsports mit Jörg Bergmeister, Patrick Long und Marco Holzer wurde in der Einführungsrunde von einem Ferrari gerammt. Bergmeister und seine Kollegen schafften noch Platz zehn. Wolf Henzler, Bryan Sellers und Martin Ragginger wurden im Falken Tire-Porsche nach Motortausch Neunte.

Ehrung: Hans Herrmann in die Sebring Hall of Fame aufgenommen
Mit der Aufnahme in die Hall of Fame ehren die Organisatoren der 12 Stunden von Sebring außerordentliche Rennfahrer für ihre Leistungen. Im Vorfeld des diesjährigen Rennens konnte Hans Herrmann diese seltene Auszeichnung entgegennehmen. Der ehemalige Porsche-Werksrennfahrer, Jahrgang 1928, gewann unter anderem zweimal den Klassiker in Sebring, verhalf Porsche 1969 und 1970 zur Marken-Weltmeisterschaft und holte für Porsche 1970 gemeinsam mit Richard Attwood den ersten Gesamtsieg in Le Mans.

Ruhepause: Werksfahrer Timo Bernhard auf dem Weg der Besserung
Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard muss mehrere Wochen aussetzen. Bei Testfahrten mit einem Audi in Sebring (USA) rutschte er ohne eigenes Verschulden bei hohem Tempo von der Strecke und schlug rückwärts in die Streckenbegrenzung ein. Im Krankenhaus wurde eine Verletzung an der Halswirbelsäule festgestellt. Eine Operation ist nicht notwendig. Bernhard muss jedoch noch einige Zeit in den USA bleiben und zur Stabilisierung eine Halskrause tragen. „Ich werde mich schonen, um möglichst schnell wieder fit zu werden“, sagt der Porsche-Werksfahrer. „Meine Frau Katharina ist zu mir nach Florida gereist und unterstützt mich bei den notwendigen Nachuntersuchungen. Sobald die Ärzte mir erlauben zu fliegen, kehren wir nach Deutschland zurück.“

Carrera Cup Asia: Zehnte Saison mit größtem Starterfeld der Geschichte
Mit 27 Teilnehmern verzeichnet der Carrera Cup Asia in seiner zehnten Saison das größte Starterfeld der Geschichte. In Shanghai und Singapur startet der Carrera Cup Asia im Rahmen der Formel 1.

Carrera Cup Australia: Meister Craig Baird in Melbourne unschlagbar
Drei Starts, drei Siege und die Tabellenführung. Nach einem makellosen Wochenende im Rahmen des Formel 1-Grand Prix in Melbourne (16./18.3.) übernahm Craig Baird die Tabellenführung von Alex Davison, der dem ersten Rennwochenende in Adelaide (3./4.3.) mit zwei Siegen seinen Stempel aufgedrückt hatte. Ex Formel 1-Fahrer Heinz-Harald Frentzen beeindruckte bei seinem Gaststart in Melbourne mit zwei vierten Plätzen. Der Deutsche saß erstmals in einem Porsche 911 GT3 Cup. Nächster Lauf: Perth, 4. bis 6. Mai.

Carrera Cup Deutschland: Zusätzliches Rennen am Samstag
Der Carrera Cup Deutschland startet durch: Zusätzlich zum 80-Kilometer-Rennen am Sonntag starten die Teilnehmer 2012 bereits am Samstag zu einem 60-Kilometer-Sprint. Neu sind auch die B-Wertung für Amateure sowie eine Rookie-Wertung für Neueinsteiger bis zum 25. Lebensjahr. Das Preisgeld steigt um 100.000 Euro auf mehr als eine halbe Million Euro. Neun Rennwochenenden mit einem Lauf auf der Nürburgring-Nordschleife als Höhepunkt stehen im Kalender. Saisonstart: 28. April, Hockenheimring.

Carrera Cup Japan: Neuer Nachwuchsfahrer – Saisonhöhepunkt mit Formel 1
Auch 2012 erhält ein Nachwuchstalent die Chance zum Karrierestart im Carrera Cup Japan. Der 18-jährige Ryo Hirakawa startet mit Unterstützung von Porsche Japan in einem 911 GT3 Cup des Garmin Teams. Hirakawa kommt aus dem Formelsport und bestreitet seine erste GT-Saison. Er trifft auf starke Gegner, unter anderem die GT-Asse Igor Sushko und Shinichi Yamaji aus der japanischen Super-GT. Erstmals engagieren sich zwei Porsche Zentren, wobei Excellence Motorsports den 100. nach Japan importierten 911 GT3 Cup einsetzt. Erstes von elf Rennen: 1.4. in Okayama. Saisonhöhepunkt: Das Rennen im Rahmen des Japan GP in Suzuka, 5./7.10.

Renn-Steno: Rekordstarterfeld in der GT3 Cup Challenge USA und GT3 Cup Challenge Brasil mit 39 bzw. 37 Porsche 911 GT3 Cup. +++ Bereits nach dem zehnten von zwölf Rennen der GT3 Cup Challenge Middle East 2011/12 steht Abdulaziz Al Faisal aus Saudi-Arabien als Meister fest. +++ Manthey Racing setzt in der International GT Open auf Porsche-Werksfahrer Marco Holzer, der einen neuen 911 GT3 RSR in dem europaweit ausgetragenen Championat fahren wird. Sein Teamkollege ist der Brite Nick Tandy. Zu ihren Gegnern gehört Werksfahrer-Kollege Patrick Pilet, der zusammen mit Raymond Narac auf einem 911 GT3 RSR des Teams IMSA Performance Matmut startet.

Erfolgreiche Rennpremiere für neuen Porsche 911 GT3 RSR

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Stuttgart.
Bei den 12 Stunden von Sebring feierte der neue Porsche 911 GT3 RSR eine erfolgreiche Rennpremiere. Mit dem vom Team Felbermayr-Proton eingesetzten Elfer belegten die Porsche-Werksfahrer Marc Lieb (Ludwigsburg), Richard Lietz (Österreich) und Patrick Pilet (Frankreich) beim Langstreckenklassiker in Florida den zweiten Platz in der Klasse GTE Pro und starteten damit vielversprechend in die neue World Endurance Championship.

„Der zweite Platz ist ein tolles Ergebnis. Unser neuer 911 GT3 RSR war auf Anhieb zuverlässig, das ist sehr positiv“, sagte Marc Lieb. „Allerdings fehlt uns noch etwas der Speed, um aus eigener Kraft gewinnen zu können.“ Richard Lietz, der vom Ende des Feldes starten musste, weil die Cockpittemperatur seines Porsche im Qualifying um ein Grad über dem erlaubten Wert lag, sagte: „Mit dem Rennverlauf bin ich sehr zufrieden. Unser Elfer lief zwölf Stunden lang ohne das kleinste technische Problem. Das ist nicht selbstverständlich beim ersten Rennen mit einem neuen Auto.“

Einen optimalen Saisonstart erwischte Christian Ried (Schöneburg) mit seinen italienischen Teamkollegen Gianluca Roda und Paolo Ruberti. Mit dem zweiten Porsche 911 GT3 RSR (Modelljahr 2011) von Felbermayr-Proton feierten sie den Sieg in der Klasse GTE Am. „Dieser Erfolg ist für uns ein perfekter Saisonauftakt“, sagte er. „Die letzten eineinhalb Stunden des Rennens waren für Paolo Schwerstarbeit, denn er musste ohne Servolenkung fahren.“

Mit dem traditionsreichen Zwölf-Stunden-Rennen auf dem Sebring International Raceway startete auch die American Le Mans Series in die Saison. Dabei belegten Sascha Maassen (Aachen), Bryce Miller (USA) und Rob Bell (Großbritannien) mit dem neuen Porsche 911 GT3 RSR von Paul Miller Racing den fünften Platz in der GT-Klasse. Mit dem Elfer von Flying Lizard Motorsports kamen die Amerikaner Seth Neiman, Darren Law und Andy Lally als Siebte ins Ziel.

Für zwei weitere neue Porsche 911 GT3 RSR stand der Saisonauftakt im Sonnenstaat der USA unter keinem guten Stern. Porsche-Werksfahrer Wolf Henzler (Nürtingen) wurde zusammen mit Bryan Sellers (USA) und Martin Ragginger (Österreich) Neunter. Nach dem Qualifying musste der Motor seines vom Team Falken Tire eingesetzten Elfers gewechselt werden, und obwohl seine Mechaniker das in Rekordzeit schafften, ging er mit einer Runde Rückstand ins Rennen. Nicht viel besser erging es seinen Werksfahrerkollegen Jörg Bergmeister (Langenfeld), Patrick Long (USA) und Marco Holzer (Lochau) im zweiten Flying-Lizard-Porsche: In der Einführungsrunde fuhr ihnen ein Ferrari ungebremst ins Heck und warf sie hoffnungslos zurück. Mit einer starken Aufholjagd sicherten sie sich als Zehnte trotzdem noch wertvolle Meisterschaftspunkte.

„Unser Auto hat im Rennen besser funktioniert als im Qualifying. Wir konnten bis zum Ende konstant schnelle Rundenzeiten fahren“, sagte Wolf Henzler. Marco Holzer sagte: „Das war ein bitteres Rennen. Für uns war es schon vor dem eigentlichen Start gelaufen. Von da an war es unser Ziel, die 70-Prozent-Distanz zu schaffen und wichtige Meisterschaftspunkte zu retten.“

Eine positive Bilanz des Saisonstarts in Sebring zog Porsche-Motorsportchef Hartmut Kristen. „Ein Kompliment an das Team Felbermayr-Proton. Mit einem Sieg in der Klasse GTE Am und Platz zwei in der GTE-Pro-Wertung hat es ein nahezu optimales Ergebnis erzielt“, sagte er. „Mit der Zuverlässigkeit des neuen 911 GT3 RSR bin ich extrem zufrieden. Was die Zeitdifferenz zu unseren schnellsten Konkurrenten im Qualifying und im Rennen angeht, müssen wir jetzt analysieren, ob die letzten Einstufungen in der Balance of Performance hier einen Einfluss hatten. Glückwunsch auch an das Team Miller, das mit Platz fünf in der American Le Mans Series ein gutes Ergebnis erreicht hat. Schade nur, dass das Rennen für eines unserer stärksten Autos schon vor dem eigentlichen Start ohne eigenes Verschulden gelaufen war.“

Der zweite Lauf der World Endurance Championship wird am 5. Mai 2012 in Spa-Francorchamps/Belgien ausgetragen. Bereits am 14. April ist die American Le Mans Series mit ihrem zweiten Rennen auf dem Stadtkurs in Long Beach/Kalifornien zu Gast.

Ergebnis

World Endurance Championship
Klasse GTE Pro
1. Bertolini/Beretta/Cioci (I/MC/I), Ferrari F458 Italia, 307 Runden
2. Lieb/Lietz/Pilet (D/A/F), Porsche 911 GT3 RSR, 306
3. Mücke/Fernandez/Turner (D/MEX/GB), Aston Martin Vantage, 291
4. Fisichella/Bruni/Vilander (I/I/SF), Ferrari F458 Italia, 215
5. Melo/Makowiecki/Vernay (BRA/F/F), Ferrari F458 Italia, 183

Klasse GTE Am
1. Ried/Roda/Ruberti (D/I/I), Porsche 911 GT3 RSR, 298 Runden
2. Bourret/Gibon/Belloc (F/F/F), Chevrolet Corvette, 297
3. Bornhauser/Canal/Lamy (F/F/P), Chevrolet Corvette, 288
4. Kaufmann/Waltrip/Aguas (USA/USA/P), Ferrari F458, 283
5. Krohn/Jönsson/Rugolo (USA/S/I), Ferrari F458 Italia, 265
6. Binnie/Palttala/Camathias (USA/SF/CH), Porsche 911 GT3 RSR, 251

American Le Mans Series
Klasse GT
1. Hand/Müller/Summerton (USA/D/USA), BMW E92 M3, 307 Runden
2. Magnussen/Garcia/Taylor (DK/E/USA), Chevrolet Corvette, 307
3. Gavin/Milner/Westbrook (GB/USA/GB), Chevrolet Corvette, 307
4. Müller/Auberlen/Alzen (D/USA/D), BMW E92 M3, 306
5. Maassen/Miller/Bell (D/USA/GB), Porsche 911 GT3 RSR, 302
6. Brown/Segal/Lazzaro (USA/USA/USA), Ferrari F458 Italia, 302
7. Law/Neiman/Lally (USA/USA/USA), Porsche 911 GT3 RSR, 302
9. Henzler/Sellers/Ragginger (D/USA/A), Porsche 911 GT3 RSR, 289
10. Bergmeister/Long/Holzer (D/USA/D), Porsche 911 GT3 RSR, 251

Klasse GTC
1. Sweedler/Bell/von Moltke (USA/USA/USA), Porsche 911 GT3 Cup, 291 Runden
2. Keen/Dumoulin/MacNeil (USA/CAN/USA), Porsche 911 GT3 Cup, 291
3. Faulkner/Bleekemolen/LaSaffe (IRL/NL/USA), Porsche 911 GT3 Cup, 290

Punktestände

World Endurance Championship
Teams GTE Pro
1. AF Corse, Ferrari, 25 Punkte
2. Felbermayr-Proton, Porsche, 18
3. Aston Martin Racing, Aston Martin, 15

Teams GTE Am
1. Felbermayr-Proton, Porsche, 25 Punkte
2. Labre Competition, Chevrolet, 18
3. AF Corse-Waltrip, Ferrari , 12

American Le Mans Series
Klasse GT
Fahrer
1. Joey Hand, Dirk Müller, Jonathan Summerton, BMW , 24 Punkte
2. Jan Magnussen, Antonio Garcia, Jordan Taylor, Chevrolet , 20
3. Oliver Gavin, Tommy Milner, Richard Westbrook, Chevrolet, 17
5. Sascha Maassen, Bryce Miller, Rob Bell, Porsche, 12
7. Seth Neiman, Andy Lally, Darren Law, Porsche, 8
9. Wolf Henzler, Bryan Sellers, Martin Ragginger, Porsche, 6
10. Jörg Bergmeister, Patrick Long, Marco Holzer , Porsche, 5

Hersteller
1. BMW, 24 Punkte
2. Chevrolet, 20
3. Porsche , 12
4. Ferrari, 10

Teams
1. BMW Team RLL, BMW, 24 Punkte
2. Corvette Racing, Chevrolelet, 20
3. Paul Miller Racing, Porsche, 12
4. Extreme Speed Motorsports, Ferrari, 10

Das ist die World Endurance Championship
In der neuen World Endurance Championship sind Sportprototypen und GT-Fahrzeuge am Start. Sie sind in vier Klassen eingeteilt, die gemeinsam starten, aber getrennt gewertet werden:
Klasse LMGTE Pro: In dieser Klasse starten leicht modifizierte Seriensportwagen mit 440 bis 500 PS und einem Mindestgewicht von 1.245 Kilogramm (z.B. Porsche 911 GT3 RSR).
Klasse LMGTE Am: Wie LMGTE Pro, allerdings darf pro Fahrzeug nur ein per Reglement definierter Profirennfahrer eingesetzt werden. Es sind keine aktuellen Fahrzeuge erlaubt.
Klasse LMP1: Sportprototypen mit bis zu 550 PS und einem Mindestgewicht von 900 Kilogramm.
Klasse LMP2: Sportprototypen mit rund 440 PS und 900 Kilogramm Mindestgewicht.

Das ist die American Le Mans Series
Bei der 1999 ins Leben gerufenen American Le Mans Series (ALMS) gehen Sportprototypen und GT-Fahrzeuge an den Start. Sie sind in fünf Klassen eingeteilt, die gemeinsam starten, aber getrennt gewertet werden:
Klasse GT: Die beliebteste Klasse der Fahrzeughersteller ist traditionell am stärksten besetzt. Leicht modifizierte Seriensportwagen mit 440 bis 500 PS und einem Mindestgewicht von 1.245 Kilogramm (z.B. Porsche 911 GT3 RSR).
Klasse GTC: In dieser Klasse sind Markenpokalfahrzeuge wie der Porsche 911 GT3 Cup startberechtigt.
Klasse LMP1: Sportprototypen mit bis zu 550 PS und einem Mindestgewicht von 900 Kilogramm.
Klasse LMP2: Sportprototypen mit rund 440 PS und 900 Kilogramm Mindestgewicht.
Klasse LMPC: Prototypen-Markenpokal für den ORECA FLM 09.

Grüne Flagge für neue Langstrecken-Weltmeisterschaft

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Stuttgart.
Auf dem Sebring International Raceway in Florida/USA starteten mit dem Qualifying zum traditionsreichen Zwölf-Stunden-Rennen sowohl die neue World Endurance Championship als auch die American Le Mans Series in die Saison. Der Langstreckenklassiker, bei dem der neue Porsche 911 GT3 RSR seine Rennpremiere feiert, ist das einzige gemeinsame Rennen der beiden Serien.

In der Klasse GTE Pro der World Endurance Championship belegte Porsche-Werksfahrer Richard Lietz (Österreich) mit dem von Felbermayr-Proton eingesetzten Porsche 911 GT3 RSR den fünften Platz. Paolo Ruberti (Italien) fuhr mit dem zweiten Felbermayr-Proton-Porsche die viertschnellste Zeit in der Klasse GTE Am. „Ich bin eine fehlerfreie Runde gefahren, unser Auto hat sich sehr gut angefühlt“, sagte Richard Lietz. „Trotzdem – unser Rückstand ist zu groß. Wir werden das analysieren und versuchen, diese Lücke so schnell wie möglich zu schließen.“

In der American Le Mans Series steuerte Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister (Langenfeld) den Porsche 911 GT3 RSR von Flying Lizard Motorsports in der GT-Klasse ebenfalls auf den fünften Platz. „Das war eine gute Runde“, sagte er, „mehr ging heute nicht.“ Sein Werksfahrerkollege Wolf Henzler (Nürtingen) fuhr mit dem vom Team Falken Tire eingesetzten Porsche 911 GT3 RSR die achtschnellste Zeit. „Wir müssen unser neues Auto noch besser kennen lernen“, sagte er. „Über den Bodenwellen liegt es extrem ruhig, aber wir hatten trotzdem noch deutlich zu viel Übersteuern.“ Sascha Maassen (Aachen) wurde mit dem neuen Elfer von Paul Miller Racing Neunter und sagte: „Wir haben im Qualifying unsere schnellste Runde des Wochenendes gefahren, genau so muss es sein. Wir sind aber immer noch dabei, unser neues Auto und unsere neuen Reifen kennen zu lernen. Das birgt noch jede Menge Potenzial.“

Einige Piloten aus dem Porsche Mobil1 Supercup nutzen die GTC-Klasse, in der mit Porsche 911 GT3 Cup gefahren wird, um Erfahrung bei internationalen Langstreckenrennen zu sammeln. Der langjährige Supercup- und Carrera-Cup-Pilot Sean Edwards (Großbritannien) sicherte sich die Pole-Position. Damien Faulkner (Irland) fuhr auf Position zwei. Der amtierende Supercup-Rookie-Champion Kévin Estre (Frankreich) stellte seinen Elfer aus Startplatz fünf, Nicki Thiim (Dänemark), der in der Saison 2012 im schnellsten internationalen Markenpokal an den Start geht, wurde Sechster. „Das war ein spannendes Qualifying. Wir liegen alle sehr eng zusammen“, sagte Sean Edwards. „Mein Team hat den Porsche sehr gut vorbereitet. Letztes Jahr konnten wir wegen eines Unfalls vor dem Qualifying im Rennen nicht starten. Jetzt haben wir uns mit der Pole eindrucksvoll zurückgemeldet.“

Das Rennen startet am Samstag, 17. März, um 10.30 Uhr Ortszeit (15.30 Uhr MEZ) und wird auf www.alms.com live im Internet übertragen.

Ergebnis Qualifying

World Endurance Championship
Klasse GTE Pro
1. Gianmaria Bruni (I), Ferrari F458 Italia, 1:58,427 Minuten
2. Jaime Melo (BRA), Ferrari F458 Italia, + 0,286 Sekunden
3. Olivier Beretta (MC), Ferrari F458 Italia, + 0,611
4. Stefan Mücke (D), Aston Martin Vantage, + 1,697
5. Richard Lietz (A), Porsche 911 GT3 RSR, + 1,779

Klasse GTE Am
1. Dominik Farnbacher (D), Ferrari F458 Italia, 2:00,258 Minuten
2. Niclas Jonsson (S), Ferrari F458 Italia, + 0,745 Sekunden
3. Pedro Lamy (P), Chevrolet Corvette, + 1,456
4. Paolo Ruberti (I), Porsche 911 GT3 RSR, + 1,603

American Le Mans Series
Klasse GT
1. Jan Magnussen (DK), Chevrolet Corvette, 1:58,996 Minuten
2. Oliver Gavin (GB), Chevrolet Corvette, + 0,011 Sekunden
3. Joey Hand (USA), BMW M3, + 1,031
4. Johannes van Overbeek (USA), Ferrari F458 Italia, + 1,098
5. Jörg Bergmeister (D), Porsche 911 GT3 RSR, + 1,123
8. Wolf Henzler (D), Porsche 911 GT3 RSR, + 2,636
9. Sascha Maassen (D), Porsche 911 GT3 RSR, + 3,154
10. Seth Neiman (USA), Porsche 911 GT3 RSR, + 8,358

Klasse GTC
1. Sean Edwards (GB), Porsche 911 GT3 Cup, 2:06,674 Minuten
2. Damien Faulkner (IRL), Porsche 911 GT3 Cup, +0,023 Sekunden
3. Leh Keen (USA), Porsche 911 GT3 Cup, + 0,037

Das ist die World Endurance Championship
In der neuen World Endurance Championship sind Sportprototypen und GT-Fahrzeuge am Start. Sie sind in vier Klassen eingeteilt, die gemeinsam starten, aber getrennt gewertet werden:
Klasse LMGTE Pro: In dieser Klasse starten leicht modifizierte Seriensportwagen mit 440 bis 500 PS und einem Mindestgewicht von 1.245 Kilogramm (z.B. Porsche 911 GT3 RSR).
Klasse LMGTE Am: Wie LMGTE Pro, allerdings darf pro Fahrzeug nur ein per Reglement definierter Profirennfahrer eingesetzt werden.
Klasse LMP1: Sportprototypen mit bis zu 550 PS und einem Mindestgewicht von 900 Kilogramm.
Klasse LMP2: Sportprototypen mit rund 440 PS und 900 Kilogramm Mindestgewicht.

Das ist die American Le Mans Series
Bei der 1999 ins Leben gerufenen American Le Mans Series (ALMS) gehen Sportprototypen und GT-Fahrzeuge an den Start. Beim Saisonauftakt in Sebring sind sie in fünf Klassen eingeteilt, die gemeinsam starten, aber getrennt gewertet werden:
Klasse GT: Die beliebteste Klasse der Fahrzeughersteller ist traditionell am stärksten besetzt. Leicht modifizierte Seriensportwagen mit 440 bis 500 PS und einem Mindestgewicht von 1.245 Kilogramm (z.B. Porsche 911 GT3 RSR).
Klasse GTC: In dieser Klasse sind Markenpokalfahrzeuge wie der Porsche 911 GT3 Cup startberechtigt.
Klasse LMP1: Sportprototypen mit bis zu 550 PS und einem Mindestgewicht von 900 Kilogramm.
Klasse LMP2: Sportprototypen mit rund 440 PS und 900 Kilogramm Mindestgewicht.
Klasse LMPC: Prototypen-Markenpokal für den ORECA FLM 09.

Textquelle: Porsche AG

Hans Herrmann in die Sebring Hall of Fame aufgenommen

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Stuttgart.
Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, freut sich über eine besondere Ehrung eines ihrer erfolgreichsten Werksrennfahrer. Hans Herrmann, Jahrgang 1928, wurde am 16. März 2012 in die Sebring Hall of Fame aufgenommen. Diese hohe Auszeichnung der Organisatoren der amerikanischen Traditionsrennstrecke fand im Vorfeld der diesjährigen 12 Stunden von Sebring statt, die 2012 zum insgesamt 60. Mal ausgetragen werden. Ebenfalls in die Sebring Hall of Fame aufgenommen wurden die amerikanischen Rennlegenden Geoff Brabham, Denise McCluggage, Johnny O’Connell und Jim Downing.

Während seiner von 1953 bis 1970 andauernden Rennkarriere konnte Hans Herrmann in Sebring zwei Gesamtsiege erzielen. So siegte er 1960 zusammen mit Oliver Gendebien im Porsche 718 RS60 und 1968 zusammen mit Jo Siffert im Porsche 908. 1956 und 1966 gewann er zudem zweimal auf Porsche eine Klassenwertung des legendären 12-Stunden-Rennens. Für Porsche ist der erste Gesamtsieg bei den 12 Stunden von Sebring 1960 einer der wichtigsten Rennsiege der Markenhistorie. Denn dieser erste Einsatz des neuen 1,6-Liter-Rennwagens Typ 718 RS60 endete mit einem Doppelsieg der Stuttgarter, als die Porsche-Teams Herrmann/Gendebien und Holbert/Schechter nacheinander vor der Konkurrenz der großen 3-Liter-Klasse die Ziellinie überfuhren.

Hans Herrmann ist einer der erfolgreichsten Werksrennfahrer der Porsche AG. Der am 23. Februar 1928 in Stuttgart geborene Langstrecken-Spezialist gilt als einer der zuverlässigsten und beständigsten Rennfahrer aller Zeiten. Während seiner Motorsportkarriere hat Hans Herrmann auf Marken wie Porsche, Mercedes-Benz, Borgward und Abarth mehr als 80 Gesamt- und Klassensiege erzielt. 1953, 1954 und 1955 wurde er Deutscher Rennsportwagen-Meister bis 1500 ccm, 1969 und 1970 Markenweltmeister. Seine größten Erfolge feierte Hans Herrmann mit Rennsportwagen aus Zuffenhausen: Bei der Mille Miglia, der Targa Florio, der Carrera Panamericana und in Le Mans, wo er 1970 auf einem 917 den ersten Gesamtsieg für Porsche holte. Nach seinem großen Le-Mans-Erfolg zog sich Hans Herrmann im Alter von 42 Jahren vom aktiven Rennsport zurück.

Textquelle: Porsche AG

Porsche Carrera Cup Deutschland noch attraktiver

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Stuttgart. Mit einem Bündel an Neuerungen erhöht Porsche die Attraktivität des Carrera Cup Deutschland in seinem 23. Jahr. Dazu zählen je zwei Rennen am Wochenende, eine Privatfahrer- und Rookie-Wertung sowie ein höheres Preisgeld. Der Terminkalender enthält durchweg attraktive Veranstaltungen. Die Saison startet am 27. – 29. April in Hockenheim. Sie umfasst neun Rennwochenenden, davon acht als Traditionspartner der DTM und eines im Rahmen der 24 Stunden Nürburgring, wo auf der Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife gefahren wird.

Zwei Sprintrennen statt eines am Wochenende – das erhöht die Fahrzeit auf der Rennstrecke und ist damit für Fahrer, Teams und Zuschauer gleichermaßen interessant. Während der erste Lauf am Samstag über 60 Rennkilometer führt, geht der zweite am Sonntag wie bisher über die 80-Kilometer-Distanz. Einen besonderen Anreiz bietet auch die Einführung einer B-Wertung für Amateure sowie eines Rookie-Klassements für Neueinsteiger bis zum 25. Lebensjahr. Der jeweilige Höhepunkt der B-Wertung wird sicher die eigene Siegerehrung für die drei Besten, die direkt im Anschluss an die Hauptsiegerehrung auf dem Podium stattfindet. Neueinsteigern winkt mit der neu eingeführten Rookie-Wertung neben dem Imagegewinn ein extra Preisgeld am Ende der Saison. Porsche erhöht das Preisgeld für 2012 um rund 100.000 Euro. Damit werden insgesamt mehr als eine halbe Million Euro an erfolgreiche Fahrer und Teams ausgeschüttet.

Andrea Hagenbach, Leiterin des Porsche Carrera Cup Deutschland: „Mit den jetzt beschlossenen Neuerungen ist es uns gelungen, die Attraktivität unseres Traditionsmarkenpokals für alle Beteiligten weiter zu erhöhen. Ob Fahrer, Teams oder Zuschauer: Alle dürfen sich auf eine spannende Saison 2012 freuen – mit doppelt so vielen Sprintrennen an durchweg attraktiven Veranstaltungsorten.“

Porsche Carrera Cup Deutschland – Termine 2012
Sieben von neun Veranstaltungen finden auf deutschen Rennstrecken statt, zwei Mal reist der Carrera Cup Deutschland mit der DTM ins europäische Ausland zu den publikumsträchtigen Rennen in Österreich und den Niederlanden.

28./29. April Hockenheimring Baden-Württemberg
05./06. Mai Lausitzring
18./19. Mai Nürburgring (im Rahmen des 24-Stunden-Rennens)
02./03. Juni Red Bull Ring, Spielberg, Österreich
30. Juni/01. Juli Norisring
18./19. August Nürburgring
25./26. August Circuit Park Zandvoort, Niederlande
15./16. September Motorsport Arena Oschersleben
20./21. Oktober Hockenheimring Baden-Württemberg

Klaus Bachler und Michael Christensen sind die neuen Porsche-Junioren

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Stuttgart. Die Entscheidung ist gefallen: Der Österreicher Klaus Bachler (20) und der Däne Michael Christensen (21) sind die neuen Porsche-Junioren. Die beiden jungen Talente, die bereits beachtliche Erfolge im Kartsport und diversen Formel-Rennserien feiern konnten, werden in der Saison 2012 im Porsche Carrera Cup Deutschland an den Start gehen. Porsche stellt einen Großteil des Saisonbudgets zur Verfügung und bildet die Junioren auch abseits der Rennstrecke aus.

In einem zweistufigen Auswahlverfahren konnten sich Bachler und Christensen gegen Nachwuchspiloten aus aller Welt durchsetzen. Dabei spielten Faktoren wie Fitness, mentale Stärke, Technikverständnis ebenso eine Rolle, wie die Zusammenarbeit mit den Ingenieuren, konstante Zeiten über eine Renndistanz auf der Strecke sowie die Simulation von Qualifyingrunden.

„Wir haben uns mit der finalen Entscheidung für unsere beiden Junioren bewusst Zeit gelassen, denn die sechs Finalisten waren allesamt auf einem sehr erfolgversprechenden Niveau“, sagt Porsche-Sportchef Hartmut Kristen. „Sowohl Klaus Bachler als auch Michael Christensen haben das nötige Talent, um in der Sportwagenszene Erfolge zu feiern. Unsere aktuellen Porsche-Werksfahrer haben gezeigt, dass der Carrera Cup eine hervorragende Schule für eine internationale Profi-Karriere ist.“

Ihre Einsatzteams im Carrera Cup Deutschland werden die Porsche-Junioren selbst auswählen und sich auf den Saisonstart am 27. – 29. April in Hockenheim vorbereiten. Unterstützung erhalten Sie dabei von Junior-Coach Sascha Maassen (42). Der deutsche Profirennfahrer verfügt über umfangreiche Erfahrung als Talentscout, Coach und Fahrinstruktor. Am Steuer von Sportprototypen und GT-Rennfahrzeugen aus Weissach gewann Maassen drei Mal die American Le Mans Series und feierte Klassensiege bei den 24 Stunden von Le Mans und den 12 Stunden von Sebring.

Klaus Bachler stammt aus Unzmarkt in Östereich, nur 25 Kilometer vom Red Bull Ring in Spielberg entfernt. Im Alter von neun Jahren begann er seine Karriere im Kartsport und glänzte bei seinem Umstieg in die Formel Lista in der Saison 2007 mit fünf Siegen und dem Titel in der Juniorwertung. 2009 sicherte er sich mit zehn Podiumsplatzierungen und zwei Siegen die Vizemeisterschaft im ADAC Formel Masters in Deutschland. In der vergangenen Saison belegte er im deutschen ATS Formel 3 Cup mit zwei Rennsiegen den dritten Platz in Gesamtklassement.

„Die Zusammenarbeit mit Porsche ist für mich eine riesige Chance“, freut sich Klaus Bachler. „Ein GT-Sportwagen ist für mich absolutes Neuland. Bei den Testfahrten der Sichtung habe ich mich nach einer kurzen Eingewöhnungsphase dennoch schnell wohl gefühlt. Ich freue mich auf all das, was ich von Porsche, meinem Coach Sascha Maasen und meinem Team lernen werde. Eine bessere Ausbildung kann ich mir nicht vorstellen.“

Michael Christensen ist in Karlslunde vor den Toren Kopenhagens zu Hause. Bereits im Kartsport machte er sich weltweit einen Namen. 2004 wurde er Dänischer Junioren Meister und verteidigte seinen Titel 2005. Zudem wurde er Skandinavischer Meister und Europameister. Ein Jahr später wurde er Deutscher Meister und Vizeweltmeister in der Top-Klasse Formula A. Zudem siegte er beim prestigeträchtigen Macau Kart Grand Prix. 2007 sicherte er sich die Titel als Deutscher Meister, Dänischer Meister und Dritter der Europameisterschaft. In den Jahren 2008 und 2009 beendete er die Formula BMW Europe als Sechster und Vierter. In den beiden vergangenen Saisons startete er in der GP3. 2011 schaffte er zwei Mal den Sprung aufs Podium und beendete die Meisterschaft als Elfter.

„Ich bin sehr stolz, dass Porsche mich ausgewählt hat und große Hoffnungen auf mich setzt. Ich freue mich sehr auf den Carrera Cup, in dem alle Fahrer das gleiche Material und die gleichen Chancen haben“, sagt Christensen. „Das wird sicher die spannenste Saison meiner bisherigen Karriere, auch wegen der vielen Dinge, die ich auf und abseits der Rennstrecke von Porsche lernen kann.“

Neben der finanziellen Förderung erhalten die Piloten eine ähnliche Betreuung wie die international erfolgreichen Porsche-Werksfahrer. Fitnesstests mit kontinuierlich angepassten Trainingsplänen stehen ebenso auf dem Programm wie Mediatrainings und Sponsorentermine.

Bereits seit 1997 kümmert sich Porsche intensiv um den Motorsport-Nachwuchs. Die heutigen Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard, Marc Lieb und Patrick Long wurden als Porsche-Junioren ausgebildet. Zuletzt schaffte 2011 Marco Holzer den Aufstieg vom Porsche-Junior zum Werksfahrer. Aus dieser Förderung sind auch andere Motorsportgrößen wie Dirk Müller, Lucas Luhr oder Mike Rockenfeller hervorgegangen.

 

Textquelle: Porsche AG