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12 Stunden von Sebring: erfolgreicher Start für den Porsche 911 GT3 RSR
Das traditionsreiche Rennen auf dem Flugplatzkurs von Sebring (17.3.) markierte den Start der neuen Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) und der American Le Mans Series. In der WEC fuhren die Werkspiloten Marc Lieb, Richard Lietz und Patrick Pilet den vom Team Felbermayr-Proton eingesetzten, neuen Porsche 911 GT3 RSR, auf den zweiten Platz der Klasse GTE Pro. In der Amateurkategorie GTE AM erwischten Christian Ried, Gianluca Roda und Paolo Ruberti mit dem Sieg im Vorjahres-911 GT3 RSR einen optimalen Saisonstart. Pech für Porsche-Fahrer dagegen in der ALMS: Der 911 GT3 RSR von Flying Lizard Motorsports mit Jörg Bergmeister, Patrick Long und Marco Holzer wurde in der Einführungsrunde von einem Ferrari gerammt. Bergmeister und seine Kollegen schafften noch Platz zehn. Wolf Henzler, Bryan Sellers und Martin Ragginger wurden im Falken Tire-Porsche nach Motortausch Neunte.
Ehrung: Hans Herrmann in die Sebring Hall of Fame aufgenommen
Mit der Aufnahme in die Hall of Fame ehren die Organisatoren der 12 Stunden von Sebring außerordentliche Rennfahrer für ihre Leistungen. Im Vorfeld des diesjährigen Rennens konnte Hans Herrmann diese seltene Auszeichnung entgegennehmen. Der ehemalige Porsche-Werksrennfahrer, Jahrgang 1928, gewann unter anderem zweimal den Klassiker in Sebring, verhalf Porsche 1969 und 1970 zur Marken-Weltmeisterschaft und holte für Porsche 1970 gemeinsam mit Richard Attwood den ersten Gesamtsieg in Le Mans.
Ruhepause: Werksfahrer Timo Bernhard auf dem Weg der Besserung
Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard muss mehrere Wochen aussetzen. Bei Testfahrten mit einem Audi in Sebring (USA) rutschte er ohne eigenes Verschulden bei hohem Tempo von der Strecke und schlug rückwärts in die Streckenbegrenzung ein. Im Krankenhaus wurde eine Verletzung an der Halswirbelsäule festgestellt. Eine Operation ist nicht notwendig. Bernhard muss jedoch noch einige Zeit in den USA bleiben und zur Stabilisierung eine Halskrause tragen. „Ich werde mich schonen, um möglichst schnell wieder fit zu werden“, sagt der Porsche-Werksfahrer. „Meine Frau Katharina ist zu mir nach Florida gereist und unterstützt mich bei den notwendigen Nachuntersuchungen. Sobald die Ärzte mir erlauben zu fliegen, kehren wir nach Deutschland zurück.“
Carrera Cup Asia: Zehnte Saison mit größtem Starterfeld der Geschichte
Mit 27 Teilnehmern verzeichnet der Carrera Cup Asia in seiner zehnten Saison das größte Starterfeld der Geschichte. In Shanghai und Singapur startet der Carrera Cup Asia im Rahmen der Formel 1.
Carrera Cup Australia: Meister Craig Baird in Melbourne unschlagbar
Drei Starts, drei Siege und die Tabellenführung. Nach einem makellosen Wochenende im Rahmen des Formel 1-Grand Prix in Melbourne (16./18.3.) übernahm Craig Baird die Tabellenführung von Alex Davison, der dem ersten Rennwochenende in Adelaide (3./4.3.) mit zwei Siegen seinen Stempel aufgedrückt hatte. Ex Formel 1-Fahrer Heinz-Harald Frentzen beeindruckte bei seinem Gaststart in Melbourne mit zwei vierten Plätzen. Der Deutsche saß erstmals in einem Porsche 911 GT3 Cup. Nächster Lauf: Perth, 4. bis 6. Mai.
Carrera Cup Deutschland: Zusätzliches Rennen am Samstag
Der Carrera Cup Deutschland startet durch: Zusätzlich zum 80-Kilometer-Rennen am Sonntag starten die Teilnehmer 2012 bereits am Samstag zu einem 60-Kilometer-Sprint. Neu sind auch die B-Wertung für Amateure sowie eine Rookie-Wertung für Neueinsteiger bis zum 25. Lebensjahr. Das Preisgeld steigt um 100.000 Euro auf mehr als eine halbe Million Euro. Neun Rennwochenenden mit einem Lauf auf der Nürburgring-Nordschleife als Höhepunkt stehen im Kalender. Saisonstart: 28. April, Hockenheimring.
Carrera Cup Japan: Neuer Nachwuchsfahrer – Saisonhöhepunkt mit Formel 1
Auch 2012 erhält ein Nachwuchstalent die Chance zum Karrierestart im Carrera Cup Japan. Der 18-jährige Ryo Hirakawa startet mit Unterstützung von Porsche Japan in einem 911 GT3 Cup des Garmin Teams. Hirakawa kommt aus dem Formelsport und bestreitet seine erste GT-Saison. Er trifft auf starke Gegner, unter anderem die GT-Asse Igor Sushko und Shinichi Yamaji aus der japanischen Super-GT. Erstmals engagieren sich zwei Porsche Zentren, wobei Excellence Motorsports den 100. nach Japan importierten 911 GT3 Cup einsetzt. Erstes von elf Rennen: 1.4. in Okayama. Saisonhöhepunkt: Das Rennen im Rahmen des Japan GP in Suzuka, 5./7.10.
Renn-Steno: Rekordstarterfeld in der GT3 Cup Challenge USA und GT3 Cup Challenge Brasil mit 39 bzw. 37 Porsche 911 GT3 Cup. +++ Bereits nach dem zehnten von zwölf Rennen der GT3 Cup Challenge Middle East 2011/12 steht Abdulaziz Al Faisal aus Saudi-Arabien als Meister fest. +++ Manthey Racing setzt in der International GT Open auf Porsche-Werksfahrer Marco Holzer, der einen neuen 911 GT3 RSR in dem europaweit ausgetragenen Championat fahren wird. Sein Teamkollege ist der Brite Nick Tandy. Zu ihren Gegnern gehört Werksfahrer-Kollege Patrick Pilet, der zusammen mit Raymond Narac auf einem 911 GT3 RSR des Teams IMSA Performance Matmut startet.


