Porsche-Motorsport aus aller Welt

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Stuttgart. Der Motorsport Newsletter informiert regelmäßig über den Porsche-Motorsport weltweit. Ausführlichere Informationen und zusätzliches Bildmaterial stehen akkreditierten Journalisten auf der Presse-Datenbank zur Verfügung.

12 Stunden von Sebring: erfolgreicher Start für den Porsche 911 GT3 RSR
Das traditionsreiche Rennen auf dem Flugplatzkurs von Sebring (17.3.) markierte den Start der neuen Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) und der American Le Mans Series. In der WEC fuhren die Werkspiloten Marc Lieb, Richard Lietz und Patrick Pilet den vom Team Felbermayr-Proton eingesetzten, neuen Porsche 911 GT3 RSR, auf den zweiten Platz der Klasse GTE Pro. In der Amateurkategorie GTE AM erwischten Christian Ried, Gianluca Roda und Paolo Ruberti mit dem Sieg im Vorjahres-911 GT3 RSR einen optimalen Saisonstart. Pech für Porsche-Fahrer dagegen in der ALMS: Der 911 GT3 RSR von Flying Lizard Motorsports mit Jörg Bergmeister, Patrick Long und Marco Holzer wurde in der Einführungsrunde von einem Ferrari gerammt. Bergmeister und seine Kollegen schafften noch Platz zehn. Wolf Henzler, Bryan Sellers und Martin Ragginger wurden im Falken Tire-Porsche nach Motortausch Neunte.

Ehrung: Hans Herrmann in die Sebring Hall of Fame aufgenommen
Mit der Aufnahme in die Hall of Fame ehren die Organisatoren der 12 Stunden von Sebring außerordentliche Rennfahrer für ihre Leistungen. Im Vorfeld des diesjährigen Rennens konnte Hans Herrmann diese seltene Auszeichnung entgegennehmen. Der ehemalige Porsche-Werksrennfahrer, Jahrgang 1928, gewann unter anderem zweimal den Klassiker in Sebring, verhalf Porsche 1969 und 1970 zur Marken-Weltmeisterschaft und holte für Porsche 1970 gemeinsam mit Richard Attwood den ersten Gesamtsieg in Le Mans.

Ruhepause: Werksfahrer Timo Bernhard auf dem Weg der Besserung
Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard muss mehrere Wochen aussetzen. Bei Testfahrten mit einem Audi in Sebring (USA) rutschte er ohne eigenes Verschulden bei hohem Tempo von der Strecke und schlug rückwärts in die Streckenbegrenzung ein. Im Krankenhaus wurde eine Verletzung an der Halswirbelsäule festgestellt. Eine Operation ist nicht notwendig. Bernhard muss jedoch noch einige Zeit in den USA bleiben und zur Stabilisierung eine Halskrause tragen. „Ich werde mich schonen, um möglichst schnell wieder fit zu werden“, sagt der Porsche-Werksfahrer. „Meine Frau Katharina ist zu mir nach Florida gereist und unterstützt mich bei den notwendigen Nachuntersuchungen. Sobald die Ärzte mir erlauben zu fliegen, kehren wir nach Deutschland zurück.“

Carrera Cup Asia: Zehnte Saison mit größtem Starterfeld der Geschichte
Mit 27 Teilnehmern verzeichnet der Carrera Cup Asia in seiner zehnten Saison das größte Starterfeld der Geschichte. In Shanghai und Singapur startet der Carrera Cup Asia im Rahmen der Formel 1.

Carrera Cup Australia: Meister Craig Baird in Melbourne unschlagbar
Drei Starts, drei Siege und die Tabellenführung. Nach einem makellosen Wochenende im Rahmen des Formel 1-Grand Prix in Melbourne (16./18.3.) übernahm Craig Baird die Tabellenführung von Alex Davison, der dem ersten Rennwochenende in Adelaide (3./4.3.) mit zwei Siegen seinen Stempel aufgedrückt hatte. Ex Formel 1-Fahrer Heinz-Harald Frentzen beeindruckte bei seinem Gaststart in Melbourne mit zwei vierten Plätzen. Der Deutsche saß erstmals in einem Porsche 911 GT3 Cup. Nächster Lauf: Perth, 4. bis 6. Mai.

Carrera Cup Deutschland: Zusätzliches Rennen am Samstag
Der Carrera Cup Deutschland startet durch: Zusätzlich zum 80-Kilometer-Rennen am Sonntag starten die Teilnehmer 2012 bereits am Samstag zu einem 60-Kilometer-Sprint. Neu sind auch die B-Wertung für Amateure sowie eine Rookie-Wertung für Neueinsteiger bis zum 25. Lebensjahr. Das Preisgeld steigt um 100.000 Euro auf mehr als eine halbe Million Euro. Neun Rennwochenenden mit einem Lauf auf der Nürburgring-Nordschleife als Höhepunkt stehen im Kalender. Saisonstart: 28. April, Hockenheimring.

Carrera Cup Japan: Neuer Nachwuchsfahrer – Saisonhöhepunkt mit Formel 1
Auch 2012 erhält ein Nachwuchstalent die Chance zum Karrierestart im Carrera Cup Japan. Der 18-jährige Ryo Hirakawa startet mit Unterstützung von Porsche Japan in einem 911 GT3 Cup des Garmin Teams. Hirakawa kommt aus dem Formelsport und bestreitet seine erste GT-Saison. Er trifft auf starke Gegner, unter anderem die GT-Asse Igor Sushko und Shinichi Yamaji aus der japanischen Super-GT. Erstmals engagieren sich zwei Porsche Zentren, wobei Excellence Motorsports den 100. nach Japan importierten 911 GT3 Cup einsetzt. Erstes von elf Rennen: 1.4. in Okayama. Saisonhöhepunkt: Das Rennen im Rahmen des Japan GP in Suzuka, 5./7.10.

Renn-Steno: Rekordstarterfeld in der GT3 Cup Challenge USA und GT3 Cup Challenge Brasil mit 39 bzw. 37 Porsche 911 GT3 Cup. +++ Bereits nach dem zehnten von zwölf Rennen der GT3 Cup Challenge Middle East 2011/12 steht Abdulaziz Al Faisal aus Saudi-Arabien als Meister fest. +++ Manthey Racing setzt in der International GT Open auf Porsche-Werksfahrer Marco Holzer, der einen neuen 911 GT3 RSR in dem europaweit ausgetragenen Championat fahren wird. Sein Teamkollege ist der Brite Nick Tandy. Zu ihren Gegnern gehört Werksfahrer-Kollege Patrick Pilet, der zusammen mit Raymond Narac auf einem 911 GT3 RSR des Teams IMSA Performance Matmut startet.

Porsche Consulting mit neuem Rekord im Geschäftsjahr 2011

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Stuttgart/Bietigheim-Bissingen. Die Unternehmensberatung Porsche Consulting GmbH, Bietigheim-Bissingen, hat ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2011 auf 70 Millionen Euro gesteigert. Der neue Rekord liegt 17,3 Prozent über dem Vergleichswert des Kalenderjahres 2010. Die international in vielen Branchen tätigen Berater wollen den Wachstumskurs auch im laufenden Jahr fortsetzen: „Angesichts der weiterhin guten Auftragslage gehen wir davon aus, unseren Umsatz 2012 erneut steigern zu können“, sagt Eberhard Weiblen, Vorsitzender der Geschäftsführung.

Die hervorragende Geschäftslage erfordert zusätzliche Kapazitäten: Im Rahmen einer Personaloffensive wuchs die Belegschaft 2011 um rund 60 auf inzwischen mehr als 300 Beschäftigte an. „Wir planen, in 2012 noch weitere 50 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzustellen“, so Weiblen. Er sucht vor allem Wirtschaftsingenieure und Ingenieure mit den Schwerpunkten Automobil, Maschinenbau sowie Luft- und Raumfahrt, aber auch Wirtschaftswissenschaftler sowie Change-Management-Experten.

Porsche Consulting, spezialisiert auf die Managementberatung, ist eine Tochtergesellschaft des Stuttgarter Sportwagenherstellers Porsche AG. Sie wurde 1994 gegründet, begann damals mit vier Mitarbeitern und zählt inzwischen zu den 25 größten deutschen Beratungsunternehmen. Die Experten für schlanke und verschwendungsfreie Prozesse beraten weltweit Konzerne und mittelständische Unternehmen aus der Automobilindustrie, dem Maschinen- und Anlagenbau sowie der Luft- und Raumfahrt. Weitere Klienten kommen aus der Pharmaindustrie, dem Gesundheitswesen sowie aus dem Dienstleistungssektor. 2011 wurden 70,3 Prozent der Umsatzerlöse mit externen Klienten erzielt. Der Auslandsanteil lag bei 32,1 Prozent und soll weiter ausgebaut werden. In Italien (Mailand), Brasilien (São Paulo) sowie USA (Atlanta) hat die Unternehmensberatung in den vergangenen Jahren wegen der großen Nachfrage bereits eigene Tochtergesellschaften gegründet. „Als nächstes möchten wir den asiatischen Markt erschließen“, kündigt Eberhard Weiblen an.

Textquelle: Porsche AG

Porsche auf der Techno Classica 2012

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Stuttgart.
Porsche Classic präsentiert sich vom 21. bis 25. März 2012 auf der größten Klassik-Messe der Welt in Essen und stellt diesmal ihr umfassendes Leistungsangebot auf einem Stand mit mehr als doppelter Fläche im Vergleich zum letzten Jahr dar. Als besonderer Höhepunkt wird der legendäre 911 Carrera RS 2.7 gezeigt, der in diesem Jahr sein 40-jähriges Jubiläum feiert.

Aus diesem Anlass präsentiert Porsche am neuen Standort in Halle 7.0 zwei Rennversionen des 911 Carrera RS aus dem Porsche Museum. 330 PS leistet der 911 Carrera RSR von 1973. Die ultimative RS-Variante aus dem Jahre 1974, der 911 Carrera RSR Turbo, mit seinem zwei Meter breiten Heck kommt gar auf sagenhafte 500 PS. Und das bei nur 2,1 Litern Hubraum. Abgerundet wird das Jubiläum „40 Jahre 911 Carrera RS“ von einem 911 Carrera RS 2.7, der von den Spezialisten der Porsche Classic-Werkstatt restauriert wurde. Zu sehen ist darüber hinaus ein früher Porsche 911, der derzeit bei Porsche Classic im Kundenauftrag restauriert wird.

Selbstverständlich stehen die Porsche Classic-Experten den Besuchern auch wieder in Bezug auf Erhalt und Wartung ihrer historischen Fahrzeuge mit Rat und Tat zur Seite und geben Auskunft zur Verfügbarkeit von Porsche Classic Original-Ersatzteilen. Besonders hervorzuheben sind beispielsweise das stark nachgefragte und seit 1974 nicht mehr verfügbare „orange“ Porsche-Deckelwappen der 911-Modelle von 1965 bis 1973. Dieses wird 2012 neu aufgelegt. Komplette Kotflügel, klassische Fuchs-Felgen und viele weitere Teile – präsentiert in einem großen Hochregal – verdeutlichen, dass sich Porsche Classic intensiv um den Erhalt der Sportwagen-Schätze kümmert. Das Repertoire der Spezialisten umfasst dabei die Reparatur, Wartung und Restaurierung sowie Originalteileversorgung klassischer Porsche-Straßenfahrzeuge.

Mit dabei auf dem weitläufigen, über 600 Quadratmeter großen Stand, ist neben einem Infostand des Porsche Museums auch Porsche Exclusive & Tequipment. Anhand eines individuell ausgestatteten 911 Carrera der aktuellen Baureihe 991 werden die umfangreichen Individualisierungsmöglichkeiten präsentiert. Porsche Design Driver’s Selection rundet mit einer großen Auswahl an Porsche-Accessoires das vielfältige Angebot auf dem Porsche-Stand ab.

Textquelle: Porsche AG

Porsche AG veröffentlicht Geschäftsbericht 2011

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Stuttgart.
Am Montag veröffentlicht die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, ihren Geschäftsbericht für das Jahr 2011. Neben Details zum Geschäftsverlauf, der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage enthält der Bericht über das abgelaufene Geschäftsjahr 2011 Interviews und Reportagen zu den vielfältigsten Themen rund um den Sportwagenhersteller.

So spricht Finanzvorstand Lutz Meschke im Interview über die Finanzierung des angestrebten Wachstums von Porsche, die Absicherung gegen Wechselkursschwankungen und das Einsparpotential durch die Zusammenarbeit mit Volkswagen. Forschungs- und Entwicklungsvorstand Wolfgang Hatz gibt Einblicke in die Zukunft des Sportwagens und verrät, wie viel Vernunft im neuen 911 Carrera steckt.

Spannende Reportagen nehmen den Leser mit auf die Motorsport-Rennstrecke, erlauben einen Blick hinter die Kulissen der Entwicklung des neuen 911 oder der hochmodernen und umweltschonenden Lackiererei im Stammwerk Zuffenhausen und begleiten einen der erfolgreichsten Porsche-Händler in den USA.

Erfolgreiche Rennpremiere für neuen Porsche 911 GT3 RSR

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Stuttgart.
Bei den 12 Stunden von Sebring feierte der neue Porsche 911 GT3 RSR eine erfolgreiche Rennpremiere. Mit dem vom Team Felbermayr-Proton eingesetzten Elfer belegten die Porsche-Werksfahrer Marc Lieb (Ludwigsburg), Richard Lietz (Österreich) und Patrick Pilet (Frankreich) beim Langstreckenklassiker in Florida den zweiten Platz in der Klasse GTE Pro und starteten damit vielversprechend in die neue World Endurance Championship.

„Der zweite Platz ist ein tolles Ergebnis. Unser neuer 911 GT3 RSR war auf Anhieb zuverlässig, das ist sehr positiv“, sagte Marc Lieb. „Allerdings fehlt uns noch etwas der Speed, um aus eigener Kraft gewinnen zu können.“ Richard Lietz, der vom Ende des Feldes starten musste, weil die Cockpittemperatur seines Porsche im Qualifying um ein Grad über dem erlaubten Wert lag, sagte: „Mit dem Rennverlauf bin ich sehr zufrieden. Unser Elfer lief zwölf Stunden lang ohne das kleinste technische Problem. Das ist nicht selbstverständlich beim ersten Rennen mit einem neuen Auto.“

Einen optimalen Saisonstart erwischte Christian Ried (Schöneburg) mit seinen italienischen Teamkollegen Gianluca Roda und Paolo Ruberti. Mit dem zweiten Porsche 911 GT3 RSR (Modelljahr 2011) von Felbermayr-Proton feierten sie den Sieg in der Klasse GTE Am. „Dieser Erfolg ist für uns ein perfekter Saisonauftakt“, sagte er. „Die letzten eineinhalb Stunden des Rennens waren für Paolo Schwerstarbeit, denn er musste ohne Servolenkung fahren.“

Mit dem traditionsreichen Zwölf-Stunden-Rennen auf dem Sebring International Raceway startete auch die American Le Mans Series in die Saison. Dabei belegten Sascha Maassen (Aachen), Bryce Miller (USA) und Rob Bell (Großbritannien) mit dem neuen Porsche 911 GT3 RSR von Paul Miller Racing den fünften Platz in der GT-Klasse. Mit dem Elfer von Flying Lizard Motorsports kamen die Amerikaner Seth Neiman, Darren Law und Andy Lally als Siebte ins Ziel.

Für zwei weitere neue Porsche 911 GT3 RSR stand der Saisonauftakt im Sonnenstaat der USA unter keinem guten Stern. Porsche-Werksfahrer Wolf Henzler (Nürtingen) wurde zusammen mit Bryan Sellers (USA) und Martin Ragginger (Österreich) Neunter. Nach dem Qualifying musste der Motor seines vom Team Falken Tire eingesetzten Elfers gewechselt werden, und obwohl seine Mechaniker das in Rekordzeit schafften, ging er mit einer Runde Rückstand ins Rennen. Nicht viel besser erging es seinen Werksfahrerkollegen Jörg Bergmeister (Langenfeld), Patrick Long (USA) und Marco Holzer (Lochau) im zweiten Flying-Lizard-Porsche: In der Einführungsrunde fuhr ihnen ein Ferrari ungebremst ins Heck und warf sie hoffnungslos zurück. Mit einer starken Aufholjagd sicherten sie sich als Zehnte trotzdem noch wertvolle Meisterschaftspunkte.

„Unser Auto hat im Rennen besser funktioniert als im Qualifying. Wir konnten bis zum Ende konstant schnelle Rundenzeiten fahren“, sagte Wolf Henzler. Marco Holzer sagte: „Das war ein bitteres Rennen. Für uns war es schon vor dem eigentlichen Start gelaufen. Von da an war es unser Ziel, die 70-Prozent-Distanz zu schaffen und wichtige Meisterschaftspunkte zu retten.“

Eine positive Bilanz des Saisonstarts in Sebring zog Porsche-Motorsportchef Hartmut Kristen. „Ein Kompliment an das Team Felbermayr-Proton. Mit einem Sieg in der Klasse GTE Am und Platz zwei in der GTE-Pro-Wertung hat es ein nahezu optimales Ergebnis erzielt“, sagte er. „Mit der Zuverlässigkeit des neuen 911 GT3 RSR bin ich extrem zufrieden. Was die Zeitdifferenz zu unseren schnellsten Konkurrenten im Qualifying und im Rennen angeht, müssen wir jetzt analysieren, ob die letzten Einstufungen in der Balance of Performance hier einen Einfluss hatten. Glückwunsch auch an das Team Miller, das mit Platz fünf in der American Le Mans Series ein gutes Ergebnis erreicht hat. Schade nur, dass das Rennen für eines unserer stärksten Autos schon vor dem eigentlichen Start ohne eigenes Verschulden gelaufen war.“

Der zweite Lauf der World Endurance Championship wird am 5. Mai 2012 in Spa-Francorchamps/Belgien ausgetragen. Bereits am 14. April ist die American Le Mans Series mit ihrem zweiten Rennen auf dem Stadtkurs in Long Beach/Kalifornien zu Gast.

Ergebnis

World Endurance Championship
Klasse GTE Pro
1. Bertolini/Beretta/Cioci (I/MC/I), Ferrari F458 Italia, 307 Runden
2. Lieb/Lietz/Pilet (D/A/F), Porsche 911 GT3 RSR, 306
3. Mücke/Fernandez/Turner (D/MEX/GB), Aston Martin Vantage, 291
4. Fisichella/Bruni/Vilander (I/I/SF), Ferrari F458 Italia, 215
5. Melo/Makowiecki/Vernay (BRA/F/F), Ferrari F458 Italia, 183

Klasse GTE Am
1. Ried/Roda/Ruberti (D/I/I), Porsche 911 GT3 RSR, 298 Runden
2. Bourret/Gibon/Belloc (F/F/F), Chevrolet Corvette, 297
3. Bornhauser/Canal/Lamy (F/F/P), Chevrolet Corvette, 288
4. Kaufmann/Waltrip/Aguas (USA/USA/P), Ferrari F458, 283
5. Krohn/Jönsson/Rugolo (USA/S/I), Ferrari F458 Italia, 265
6. Binnie/Palttala/Camathias (USA/SF/CH), Porsche 911 GT3 RSR, 251

American Le Mans Series
Klasse GT
1. Hand/Müller/Summerton (USA/D/USA), BMW E92 M3, 307 Runden
2. Magnussen/Garcia/Taylor (DK/E/USA), Chevrolet Corvette, 307
3. Gavin/Milner/Westbrook (GB/USA/GB), Chevrolet Corvette, 307
4. Müller/Auberlen/Alzen (D/USA/D), BMW E92 M3, 306
5. Maassen/Miller/Bell (D/USA/GB), Porsche 911 GT3 RSR, 302
6. Brown/Segal/Lazzaro (USA/USA/USA), Ferrari F458 Italia, 302
7. Law/Neiman/Lally (USA/USA/USA), Porsche 911 GT3 RSR, 302
9. Henzler/Sellers/Ragginger (D/USA/A), Porsche 911 GT3 RSR, 289
10. Bergmeister/Long/Holzer (D/USA/D), Porsche 911 GT3 RSR, 251

Klasse GTC
1. Sweedler/Bell/von Moltke (USA/USA/USA), Porsche 911 GT3 Cup, 291 Runden
2. Keen/Dumoulin/MacNeil (USA/CAN/USA), Porsche 911 GT3 Cup, 291
3. Faulkner/Bleekemolen/LaSaffe (IRL/NL/USA), Porsche 911 GT3 Cup, 290

Punktestände

World Endurance Championship
Teams GTE Pro
1. AF Corse, Ferrari, 25 Punkte
2. Felbermayr-Proton, Porsche, 18
3. Aston Martin Racing, Aston Martin, 15

Teams GTE Am
1. Felbermayr-Proton, Porsche, 25 Punkte
2. Labre Competition, Chevrolet, 18
3. AF Corse-Waltrip, Ferrari , 12

American Le Mans Series
Klasse GT
Fahrer
1. Joey Hand, Dirk Müller, Jonathan Summerton, BMW , 24 Punkte
2. Jan Magnussen, Antonio Garcia, Jordan Taylor, Chevrolet , 20
3. Oliver Gavin, Tommy Milner, Richard Westbrook, Chevrolet, 17
5. Sascha Maassen, Bryce Miller, Rob Bell, Porsche, 12
7. Seth Neiman, Andy Lally, Darren Law, Porsche, 8
9. Wolf Henzler, Bryan Sellers, Martin Ragginger, Porsche, 6
10. Jörg Bergmeister, Patrick Long, Marco Holzer , Porsche, 5

Hersteller
1. BMW, 24 Punkte
2. Chevrolet, 20
3. Porsche , 12
4. Ferrari, 10

Teams
1. BMW Team RLL, BMW, 24 Punkte
2. Corvette Racing, Chevrolelet, 20
3. Paul Miller Racing, Porsche, 12
4. Extreme Speed Motorsports, Ferrari, 10

Das ist die World Endurance Championship
In der neuen World Endurance Championship sind Sportprototypen und GT-Fahrzeuge am Start. Sie sind in vier Klassen eingeteilt, die gemeinsam starten, aber getrennt gewertet werden:
Klasse LMGTE Pro: In dieser Klasse starten leicht modifizierte Seriensportwagen mit 440 bis 500 PS und einem Mindestgewicht von 1.245 Kilogramm (z.B. Porsche 911 GT3 RSR).
Klasse LMGTE Am: Wie LMGTE Pro, allerdings darf pro Fahrzeug nur ein per Reglement definierter Profirennfahrer eingesetzt werden. Es sind keine aktuellen Fahrzeuge erlaubt.
Klasse LMP1: Sportprototypen mit bis zu 550 PS und einem Mindestgewicht von 900 Kilogramm.
Klasse LMP2: Sportprototypen mit rund 440 PS und 900 Kilogramm Mindestgewicht.

Das ist die American Le Mans Series
Bei der 1999 ins Leben gerufenen American Le Mans Series (ALMS) gehen Sportprototypen und GT-Fahrzeuge an den Start. Sie sind in fünf Klassen eingeteilt, die gemeinsam starten, aber getrennt gewertet werden:
Klasse GT: Die beliebteste Klasse der Fahrzeughersteller ist traditionell am stärksten besetzt. Leicht modifizierte Seriensportwagen mit 440 bis 500 PS und einem Mindestgewicht von 1.245 Kilogramm (z.B. Porsche 911 GT3 RSR).
Klasse GTC: In dieser Klasse sind Markenpokalfahrzeuge wie der Porsche 911 GT3 Cup startberechtigt.
Klasse LMP1: Sportprototypen mit bis zu 550 PS und einem Mindestgewicht von 900 Kilogramm.
Klasse LMP2: Sportprototypen mit rund 440 PS und 900 Kilogramm Mindestgewicht.
Klasse LMPC: Prototypen-Markenpokal für den ORECA FLM 09.

Grüne Flagge für neue Langstrecken-Weltmeisterschaft

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Stuttgart.
Auf dem Sebring International Raceway in Florida/USA starteten mit dem Qualifying zum traditionsreichen Zwölf-Stunden-Rennen sowohl die neue World Endurance Championship als auch die American Le Mans Series in die Saison. Der Langstreckenklassiker, bei dem der neue Porsche 911 GT3 RSR seine Rennpremiere feiert, ist das einzige gemeinsame Rennen der beiden Serien.

In der Klasse GTE Pro der World Endurance Championship belegte Porsche-Werksfahrer Richard Lietz (Österreich) mit dem von Felbermayr-Proton eingesetzten Porsche 911 GT3 RSR den fünften Platz. Paolo Ruberti (Italien) fuhr mit dem zweiten Felbermayr-Proton-Porsche die viertschnellste Zeit in der Klasse GTE Am. „Ich bin eine fehlerfreie Runde gefahren, unser Auto hat sich sehr gut angefühlt“, sagte Richard Lietz. „Trotzdem – unser Rückstand ist zu groß. Wir werden das analysieren und versuchen, diese Lücke so schnell wie möglich zu schließen.“

In der American Le Mans Series steuerte Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister (Langenfeld) den Porsche 911 GT3 RSR von Flying Lizard Motorsports in der GT-Klasse ebenfalls auf den fünften Platz. „Das war eine gute Runde“, sagte er, „mehr ging heute nicht.“ Sein Werksfahrerkollege Wolf Henzler (Nürtingen) fuhr mit dem vom Team Falken Tire eingesetzten Porsche 911 GT3 RSR die achtschnellste Zeit. „Wir müssen unser neues Auto noch besser kennen lernen“, sagte er. „Über den Bodenwellen liegt es extrem ruhig, aber wir hatten trotzdem noch deutlich zu viel Übersteuern.“ Sascha Maassen (Aachen) wurde mit dem neuen Elfer von Paul Miller Racing Neunter und sagte: „Wir haben im Qualifying unsere schnellste Runde des Wochenendes gefahren, genau so muss es sein. Wir sind aber immer noch dabei, unser neues Auto und unsere neuen Reifen kennen zu lernen. Das birgt noch jede Menge Potenzial.“

Einige Piloten aus dem Porsche Mobil1 Supercup nutzen die GTC-Klasse, in der mit Porsche 911 GT3 Cup gefahren wird, um Erfahrung bei internationalen Langstreckenrennen zu sammeln. Der langjährige Supercup- und Carrera-Cup-Pilot Sean Edwards (Großbritannien) sicherte sich die Pole-Position. Damien Faulkner (Irland) fuhr auf Position zwei. Der amtierende Supercup-Rookie-Champion Kévin Estre (Frankreich) stellte seinen Elfer aus Startplatz fünf, Nicki Thiim (Dänemark), der in der Saison 2012 im schnellsten internationalen Markenpokal an den Start geht, wurde Sechster. „Das war ein spannendes Qualifying. Wir liegen alle sehr eng zusammen“, sagte Sean Edwards. „Mein Team hat den Porsche sehr gut vorbereitet. Letztes Jahr konnten wir wegen eines Unfalls vor dem Qualifying im Rennen nicht starten. Jetzt haben wir uns mit der Pole eindrucksvoll zurückgemeldet.“

Das Rennen startet am Samstag, 17. März, um 10.30 Uhr Ortszeit (15.30 Uhr MEZ) und wird auf www.alms.com live im Internet übertragen.

Ergebnis Qualifying

World Endurance Championship
Klasse GTE Pro
1. Gianmaria Bruni (I), Ferrari F458 Italia, 1:58,427 Minuten
2. Jaime Melo (BRA), Ferrari F458 Italia, + 0,286 Sekunden
3. Olivier Beretta (MC), Ferrari F458 Italia, + 0,611
4. Stefan Mücke (D), Aston Martin Vantage, + 1,697
5. Richard Lietz (A), Porsche 911 GT3 RSR, + 1,779

Klasse GTE Am
1. Dominik Farnbacher (D), Ferrari F458 Italia, 2:00,258 Minuten
2. Niclas Jonsson (S), Ferrari F458 Italia, + 0,745 Sekunden
3. Pedro Lamy (P), Chevrolet Corvette, + 1,456
4. Paolo Ruberti (I), Porsche 911 GT3 RSR, + 1,603

American Le Mans Series
Klasse GT
1. Jan Magnussen (DK), Chevrolet Corvette, 1:58,996 Minuten
2. Oliver Gavin (GB), Chevrolet Corvette, + 0,011 Sekunden
3. Joey Hand (USA), BMW M3, + 1,031
4. Johannes van Overbeek (USA), Ferrari F458 Italia, + 1,098
5. Jörg Bergmeister (D), Porsche 911 GT3 RSR, + 1,123
8. Wolf Henzler (D), Porsche 911 GT3 RSR, + 2,636
9. Sascha Maassen (D), Porsche 911 GT3 RSR, + 3,154
10. Seth Neiman (USA), Porsche 911 GT3 RSR, + 8,358

Klasse GTC
1. Sean Edwards (GB), Porsche 911 GT3 Cup, 2:06,674 Minuten
2. Damien Faulkner (IRL), Porsche 911 GT3 Cup, +0,023 Sekunden
3. Leh Keen (USA), Porsche 911 GT3 Cup, + 0,037

Das ist die World Endurance Championship
In der neuen World Endurance Championship sind Sportprototypen und GT-Fahrzeuge am Start. Sie sind in vier Klassen eingeteilt, die gemeinsam starten, aber getrennt gewertet werden:
Klasse LMGTE Pro: In dieser Klasse starten leicht modifizierte Seriensportwagen mit 440 bis 500 PS und einem Mindestgewicht von 1.245 Kilogramm (z.B. Porsche 911 GT3 RSR).
Klasse LMGTE Am: Wie LMGTE Pro, allerdings darf pro Fahrzeug nur ein per Reglement definierter Profirennfahrer eingesetzt werden.
Klasse LMP1: Sportprototypen mit bis zu 550 PS und einem Mindestgewicht von 900 Kilogramm.
Klasse LMP2: Sportprototypen mit rund 440 PS und 900 Kilogramm Mindestgewicht.

Das ist die American Le Mans Series
Bei der 1999 ins Leben gerufenen American Le Mans Series (ALMS) gehen Sportprototypen und GT-Fahrzeuge an den Start. Beim Saisonauftakt in Sebring sind sie in fünf Klassen eingeteilt, die gemeinsam starten, aber getrennt gewertet werden:
Klasse GT: Die beliebteste Klasse der Fahrzeughersteller ist traditionell am stärksten besetzt. Leicht modifizierte Seriensportwagen mit 440 bis 500 PS und einem Mindestgewicht von 1.245 Kilogramm (z.B. Porsche 911 GT3 RSR).
Klasse GTC: In dieser Klasse sind Markenpokalfahrzeuge wie der Porsche 911 GT3 Cup startberechtigt.
Klasse LMP1: Sportprototypen mit bis zu 550 PS und einem Mindestgewicht von 900 Kilogramm.
Klasse LMP2: Sportprototypen mit rund 440 PS und 900 Kilogramm Mindestgewicht.
Klasse LMPC: Prototypen-Markenpokal für den ORECA FLM 09.

Textquelle: Porsche AG

Hans Herrmann in die Sebring Hall of Fame aufgenommen

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Stuttgart.
Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, freut sich über eine besondere Ehrung eines ihrer erfolgreichsten Werksrennfahrer. Hans Herrmann, Jahrgang 1928, wurde am 16. März 2012 in die Sebring Hall of Fame aufgenommen. Diese hohe Auszeichnung der Organisatoren der amerikanischen Traditionsrennstrecke fand im Vorfeld der diesjährigen 12 Stunden von Sebring statt, die 2012 zum insgesamt 60. Mal ausgetragen werden. Ebenfalls in die Sebring Hall of Fame aufgenommen wurden die amerikanischen Rennlegenden Geoff Brabham, Denise McCluggage, Johnny O’Connell und Jim Downing.

Während seiner von 1953 bis 1970 andauernden Rennkarriere konnte Hans Herrmann in Sebring zwei Gesamtsiege erzielen. So siegte er 1960 zusammen mit Oliver Gendebien im Porsche 718 RS60 und 1968 zusammen mit Jo Siffert im Porsche 908. 1956 und 1966 gewann er zudem zweimal auf Porsche eine Klassenwertung des legendären 12-Stunden-Rennens. Für Porsche ist der erste Gesamtsieg bei den 12 Stunden von Sebring 1960 einer der wichtigsten Rennsiege der Markenhistorie. Denn dieser erste Einsatz des neuen 1,6-Liter-Rennwagens Typ 718 RS60 endete mit einem Doppelsieg der Stuttgarter, als die Porsche-Teams Herrmann/Gendebien und Holbert/Schechter nacheinander vor der Konkurrenz der großen 3-Liter-Klasse die Ziellinie überfuhren.

Hans Herrmann ist einer der erfolgreichsten Werksrennfahrer der Porsche AG. Der am 23. Februar 1928 in Stuttgart geborene Langstrecken-Spezialist gilt als einer der zuverlässigsten und beständigsten Rennfahrer aller Zeiten. Während seiner Motorsportkarriere hat Hans Herrmann auf Marken wie Porsche, Mercedes-Benz, Borgward und Abarth mehr als 80 Gesamt- und Klassensiege erzielt. 1953, 1954 und 1955 wurde er Deutscher Rennsportwagen-Meister bis 1500 ccm, 1969 und 1970 Markenweltmeister. Seine größten Erfolge feierte Hans Herrmann mit Rennsportwagen aus Zuffenhausen: Bei der Mille Miglia, der Targa Florio, der Carrera Panamericana und in Le Mans, wo er 1970 auf einem 917 den ersten Gesamtsieg für Porsche holte. Nach seinem großen Le-Mans-Erfolg zog sich Hans Herrmann im Alter von 42 Jahren vom aktiven Rennsport zurück.

Textquelle: Porsche AG

Porsche SE profitiert von positiver Entwicklung bei Porsche und Volkswagen

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Stuttgart. 15. März 2012. Die Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart (Porsche SE), hat im Geschäftsjahr 2011 von der positiven Entwicklung ihrer beiden Beteiligungen profitiert. Das at Equity Ergebnis aus den zurechenbaren Ergebnissen der Beteiligungen an der Porsche Zwischenholding GmbH und der Volkswagen AG erreichte 4,66 Milliarden Euro. Davon entfielen 395 Millionen Euro auf den Porsche Zwischenholding GmbH Konzern und 4,27 Milliarden Euro auf den Volkswagen Konzern. Belastet wurde das Ergebnis aber durch einen Sondereffekt aus der nicht liquiditätswirksamen Anpassung der Bewertung der Put- und Call-Optionen auf die von der Porsche SE gehaltenen Anteile an der Porsche Zwischenholding GmbH. Dieser Sondereffekt betrug 2011 minus 4,37 Milliarden Euro. Insgesamt erreichte die Porsche SE ein Konzernergebnis nach Steuern von 59 Millionen Euro. Das Konzernergebnis vor Steuern betrug 28 Millionen Euro, positiv wirkte sich ein Steuerertrag über 31 Millionen Euro aus.

Das positive at Equity Ergebnis des Porsche SE Konzerns spiegelt die nach wie vor gute Entwicklung der beiden Beteiligungen wider. Im Geschäftsjahr 2011 setzte der Porsche Zwischenholding GmbH Konzern 116.978 Fahrzeuge ab. Der Konzernumsatz erreichte 10,93 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis belief sich auf 2,05 Milliarden Euro. Der Volkswagen Konzern setzte im Berichtsjahr 8,36 Millionen Fahrzeuge ab. Bei einem Konzernumsatz von 159,34 Milliarden Euro betrug das operative Ergebnis 11,27 Milliarden Euro.

Die Nettoliquidität der Porsche SE hat sich zum 31. Dezember 2011, verglichen mit dem Wert zum
31. Dezember 2010, von minus 6,34 Milliarden Euro auf minus 1,52 Milliarden Euro deutlich verbessert. Ursache der Verbesserung ist die im April 2011 erfolgreich durchgeführte Kapitalerhöhung, durch die der Porsche SE ein Netto-Emissionserlös von rund 4,9 Milliarden Euro zugeflossen ist. Die Porsche SE hat den gesamten Emissionserlös sowie weitere freie Liquidität zur Tilgung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von insgesamt fünf Milliarden Euro verwendet. Die noch verbliebenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von nominal rund zwei Milliarden Euro wurden im Oktober 2011 durch einen neuen Konsortialkredit mit deutlich verbesserten Konditionen refinanziert.

Die Anpassung der Bewertung der Put- und Call-Optionen basiert auf der am 8. September 2011 von den Vorständen der Porsche SE und der Volkswagen AG getroffenen Einschätzung, dass die Verschmelzung der Porsche SE auf die Volkswagen AG im Rahmen und Zeitplan der im Jahr 2009 zwischen beiden Unternehmen vereinbarten Grundlagenvereinbarung nicht mehr realistisch war. Für den Fall des Scheiterns der Verschmelzung hatten sich beide Unternehmen wechselseitig Put- und Call-Optionen für die bei der Porsche SE verbliebenen 50,1 Prozent der Anteile an der Porsche Zwischenholding GmbH eingeräumt.

Zum Ende des Rumpfgeschäftsjahres 2010 vom 1. August bis zum 31. Dezember 2010 hatte die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns der Verschmelzung im Rahmen und Zeitplan der Grundlagenvereinbarung und damit die Wahrscheinlichkeit der prinzipiellen Ausübbarkeit der Put- und Call-Optionen nach Einschätzung des Vorstands der Porsche SE 50 Prozent betragen. Nach Beurteilung des Vorstands hat sich diese Wahrscheinlichkeit zum 31. Dezember 2011 auf 100 Prozent erhöht. Die Erhöhung dieser Wahrscheinlichkeit ist ein wesentlicher Grund für die erhebliche, nicht liquiditätswirksame Belastung des Ergebnisses der Porsche SE.

Ein weiterer Grund ist die Entwicklung des Unternehmenswerts der Porsche Zwischenholding GmbH, der maßgeblich von der zugrunde liegenden Planung bestimmt wird. Eine Aktualisierung der Unternehmensplanung der Porsche AG unter Berücksichtigung der angekündigten Einführung des Modells Macan, einer weiteren Baureihe im Segment der sportlichen Geländewagen, führte im Geschäftsjahr 2011 zu einer Erhöhung des Unternehmenswerts der Porsche Zwischenholding GmbH und damit zu einer weiteren Belastung des Ergebnisses der Porsche SE. Hintergrund ist der in der Grundlagenvereinbarung unabhängig vom aktuellen Unternehmenswert fixierte Preis für die Put- und Call-Optionen auf die Porsche SE-Anteile an der Porsche Zwischenholding GmbH. Damit führen höhere Unternehmenswerte der Porsche Zwischenholding GmbH zu nicht liquiditätswirksamen, negativen Ergebniseffekten bei der Porsche SE.

Auch 2012 erwartet die Porsche SE ein positives Konzernergebnis nach Steuern

Im Geschäftsjahr 2012 geht die Porsche SE vor dem Hintergrund der positiven Erwartungen der beiden Beteiligungen von einer positiven Entwicklung des ihr zuzurechnenden at Equity Ergebnisses aus. Die teilweise Rückführung des bisherigen Konsortialkredits in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2011 und die im Oktober 2011 durchgeführte Refinanzierung bedeuten eine erhebliche Reduzierung der Zinsaufwendungen. Die Porsche SE erwartet deshalb im Geschäftsjahr 2012 ein deutlich positives Konzernergebnis vor Sondereffekten.

Ein Sondereffekt wird sich auch im Geschäftsjahr 2012 aus der ergebniswirksamen, jedoch nicht liquiditätswirksamen Anpassung der Bewertung der Put- und Call-Optionen auf die bei der Porsche SE verbliebenen Anteile an der Porsche Zwischenholding GmbH ergeben. Insgesamt geht die Porsche SE aber unter Berücksichtigung dieses Sondereffekts im Geschäftsjahr 2012 mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem positiven Konzernergebnis nach Steuern aus.

Auch nachdem es nicht mehr möglich ist, die Verschmelzung der Porsche SE auf die Volkswagen AG im Rahmen und Zeitplan der Grundlagenvereinbarung zu verwirklichen, halten beide Unternehmen am Ziel der Schaffung des integrierten Automobilkonzerns fest. Die Porsche SE und die Volkswagen AG prüfen weiter, ob hierfür Alternativen zu den in der Grundlagenvereinbarung vorgesehenen Put-/Call-Optionen zur Verfügung stehen.

Dividende in Höhe von 76 Eurocent je Vorzugsaktie vorgeschlagen

Der Dividendenvorschlag für die Vorzugsaktionäre, der der ordentlichen Hauptversammlung am 25. Juni 2012 zur Abstimmung vorgelegt wird, sieht für das Geschäftsjahr 2011 eine Ausschüttung an die Vorzugsaktionäre von 76 Eurocent je Aktie, und an die Stammaktionäre von 75,4 Eurocent je Aktie vor. Für das Rumpfgeschäftsjahr 2010 hatte die Dividende 50 Eurocent je Vorzugsaktie betragen.

Textquelle: Porsche SE

Porsche AG erzielt 2011 Rekordergebnis

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Stuttgart.
Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, hat das Geschäftsjahr 2011 mit neuen Rekordwerten bei Verkaufszahlen, Umsatz und operativem Ergebnis abgeschlossen. Mit der jüngsten und effizientesten Modellpalette aller Zeiten setzt der Sportwagenhersteller seinen Wachstumskurs fort und fokussiert konsequent auf die im Rahmen der „Strategie 2018“ gesteckten Ziele.

Beim Absatz legte Porsche im abgelaufenen Geschäftsjahr um 21 Prozent auf weltweit 116.978 Einheiten zu. Der Umsatz betrug 10,9 Milliarden Euro und stieg damit gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum, dem Kalenderjahr 2010, um 18 Prozent. Das operative Ergebnis erreichte 2,05 Milliarden Euro nach 1,67 Milliarden Euro in 2010. Das entspricht einer Steigerung von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert und einer operativen Umsatzrendite von 18,7 Prozent. Den Cashflow konnte der Sportwagenhersteller in 2011 verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 17 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro steigern.

„2011 war für Porsche sowohl bei Absatz, Umsatz als auch beim operativen Ergebnis das bislang erfolgreichste Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte“, sagte Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG. „Mit unserer brandneuen Modellpalette setzen wir erneut Maßstäbe im Sportwagensegment, das honorieren unsere internationalen Kunden. Dank der starken Nachfrage konnten wir im abgelaufenen Geschäftsjahr unsere Position als einer der weltweit profitabelsten Autohersteller weiter festigen.“

Lutz Meschke, Finanzvorstand der Porsche AG, verwies auf die Ertragsqualität des Sportwagenherstellers: „Porsche konnte die operative Umsatzrendite und den Cashflow im Geschäftsjahr 2011 erneut steigern. Diese Ergebnisse bilden eine solide Basis für unsere Wachstumsstrategie. Ein wichtiger Eckpunkt der „Strategie 2018“ ist die vollständige Rückführung der Verschuldung im Fahrzeuggeschäft. Wir planen ein gesundes Wachstum.“

Mit der „Strategie 2018“ hat sich Porsche ehrgeizige unternehmerische Ziele gesetzt: Mit einer operativen Umsatzrendite von mindestens 15 Prozent soll Porsche einer der profitabelsten Automobilhersteller der Welt bleiben. Porsche begeistert seine Kunden mit herausragenden Produkten und einem einzigartigen Kauf- und Besitzerlebnis. Darüber hinaus ist Porsche ein exzellenter Arbeitgeber und für alle Stakeholder ein fairer und verlässlicher Partner. Seinen Absatz will Porsche bis 2018 auf rund 200.000 Fahrzeuge steigern. Dazu investiert Porsche in die Erneuerung und Erweiterung seiner kompletten Modellpalette. Den Anfang machte 2011 die Neuauflage des Porsche 911. 2012 folgen der komplett neu entwickelte Boxster und der Cayman. Ab 2014 soll die Einführung des Sport-Geländewagens Macan, der im Werk in Leipzig gebaut werden wird, einen zusätzlichen Schub bringen.

Im vergangenen Jahr lieferte Porsche weltweit 118.868 Fahrzeuge seiner Baureihen 911, Boxster/Cayman, Cayenne und Panamera aus. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entsprach dies einem Zuwachs von 22 Prozent, der vor allem auf die gestiegene Nachfrage in China, den USA, Russland und im Heimatmarkt Deutschland zurückzuführen ist. Porsche produzierte von Januar bis Dezember 127.793 Fahrzeuge. Das entspricht einem Plus von 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Alleine im Werk Leipzig, wo neben dem Cayenne die Sportlimousine Panamera vom Band läuft, wurde die Produktion im vergangenen Jahr um fast die Hälfte gesteigert und im Januar 2012 mit der Einführung einer dritten Schicht erneut ausgebaut.

Mit dem Absatzwachstum hat Porsche weitere Arbeitsplätze geschaffen. Die Zahl der Mitarbeiter lag am 31. Dezember 2011 mit 15.307 Beschäftigten 16 Prozent höher als Ende 2010. Bis 2018 soll sie auf rund 20.000 Beschäftigte steigen. Seit dem 1. Januar 2011 haben die Porsche AG Konzerngesellschaften das zuvor vom 1. August bis zum 31. Juli des Folgejahres dauernde Geschäftsjahr an das Kalenderjahr angepasst. Für den Zeitraum vom 1. August bis zum 31. Dezember 2010 wurde ein Rumpfgeschäftsjahr gebildet. Das Geschäftsjahr 2011 ist das erste, das dem Kalenderjahr entspricht.

 

Textquelle: Porsche AG

Der Frühling ist da!

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Frankfurt am Main. Der Frühling zeigt sich so langsam – die Straßen sind meistens trocken – Zeit für den Reifenwechsel! Wer mit Erwachen des Frühlings seinen eingestaubten Bleifuß einsetzen möchte, sollte zum Wohle seiner Winterreifen so schnell wie möglich Sommerpneus aufziehen. Wir haben pünktlich zum Wetterumschwung unsere Sommerpneus/Felgen aufgezogen und denen gleich einen neuen Look verpasst – aber macht euch doch einfach selbst ein Bild. :-) Die Reifen sind von Pirelli (P-Zero 20″)

Porsche Carrera S Sommerfelgen

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